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Mechatronik, Prozessentwicklung und additive Fertigung: Camozzi und Sauber Technologies kooperieren für das Alpha Romeo F1 Team Orlen

Partnerschaft mit Sauber Technologies
Camozzi engagiert sich beim Alfa Romeo F1 Team Orlen

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Als Zeichen der Partnerschaft ist das Camozzi-Logo auf dem von Zhou Guanyu gefahrenen Sauber C42 zu sehen. Bild: Antonin Vincent / DPPI

Die Plätze 6 und 10 errang das Alfa Romeo F1 Team Orlen/Sauber Motorsport beim Großen Preis von Bahrain 2022, der am Sonntag, 20. März stattfand. Es war das erste öffentliche Ereignis der neuen Partnerschaft zwischen der Camozzi Group und dem F1 Team. Diese Partnerschaft, sowohl technologisch als auch sportlich, dient unter anderem der Nutzung gemeinsamer Synergien.

Sein breites Spektrum moderner Anwendungs-Technologie macht das Know-how des Unternehmens Camozzi zum perfekten Partner für Alpha Romeo F1 Team Orlen und Sauber Technologies, dem Bereich der Sauber Group, der die Nutzung des Motorsport Know-hows auf breiter Basis zum Ziel hat.

Die Partnerschaft beider Unternehmen beinhaltet unter anderem ein Austausch-Programm von Talenten und Know-how. Hierfür entsteht ein gemeinsames Entwicklungslabor von Camozzi Research Center (CRC) Mailand, Italien, und dem Sauber Technology Headquarter Hinwil, Schweiz.

Zudem soll die Zusammenarbeit die Entwicklung neuer Werkstoffe, die additive Fertigung, das Design, die mechatronischen Systeme und die Prozessentwicklung vorantreiben. In Bezug auf additive Fertigung verfügt Sauber Technologies nach eigenen Angaben über den größten 3D-Drucker in der Schweiz, wo hingegen die Camozzi Group nach eigenen Angaben mit MasterPrint den größten 3D-Drucker der Welt für Karbonfaser und Verbundwerkstoffe herstellt.

Gemeinsame technische Veranstaltungen für Ingenieure beider Unternehmen werden den offenen Dialog in den Bereichen der Zusammenarbeit fördern. Als Zeichen der Zusammenarbeit ist das Camozzi-Logo sichtbar auf den seitlichen Lufteinlässen des von Valtteri Bottas und Zhou Guanyu gefahrenen Sauber C42, in den Boxen und in anderen Bereichen des Teams vertreten.

„Eine neue Generation erfolgsversprechender Ingenieure und Entwickler herausbilden“
– Frédéric Vasseur, Teamchef Alfa Romeo F1 Team Orlen

„Die Camozzi Group passt zu uns“, sagt Frédéric Vasseur, Teamchef des Alfa Romeo F1 Team Orlen. Das Unternehmen verfüge bereits über eine lange Geschichte in der Formel 1 und verstehe die  Anforderungen und Bedürfnisse an Präzision und Exzellenz. Darüber hinaus gäbe es viele weitere Berührungspunkte zwischen den Aktivitäten der beiden Unternehmen. „Auf diese gemeinsamen Projekte beziehen sich unsere Synergien mit der Camozzi Group, wie auch auf die Herausbildung einer neuen Generation erfolgsversprechender Ingenieure und Entwickler.“

„Wir sind begeistert, gemeinsam neue Projekte zu entwickeln“
– Lodovico Camozzi, Präsident und CEO der Camozzi Group

„Wir lieben technologische Herausforderungen“, sagt Lodovico Camozzi, Präsident und CEO der Camozzi Group. Die Formel 1 sei die ideale Plattform für das Unternehmen, um seine technologisch hochentwickelten Produkte der Welt zu präsentieren. Partner des Alfa Romeo F1 Team Orlen zu werden, sei äußerst attraktiv, nicht nur im Sinne des Motorsports, sondern auch in Bezug auf die Selbst-Verpflichtung der Sauber Technologies zu Innovation und deren Einsatz in der Geschäftswelt. „Wir sind begeistert, diese Möglichkeit mit unserem Partner im Motorsport zu haben und gemeinsam neue Projekte zu entwickeln,“ so der CEO weiter.

Über Camozzi und die Formel 1

Das Unternehmen Camozzi, lange Jahre erfolgreich vertreten in der Formel 1, ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Produktion von Komponenten und Systemen hochtechnologischer, industrieller Automation für viele Industriebereiche – von additiver Fertigung, Mechatronik bis hin zur Entwicklung von Produktionsprozessen.

In den 80er Jahren, mit Arrows Grand Prix International und den Fahrern Thierry Boutsen und Gerhard Berger, begann unter dem Präsidenten Attilio Camozzi erfolgreich der Einstieg des Unternehmens in die Welt des Motorsports. Dieses Engagement ging bis 1991.

Darauf folgte ein Jahr mit der Scuderia Italia und 1993 die Zusammenarbeit mit McLaren und Ayrton Senna. Damals entstand eine enge Freundschaft der Familie Camozzi mit dem brasilianischen Fahrer. Der Höhepunkt der Zusammenarbeit mit McLaren, und gleichzeitig das Ende des damaligen Sponsorings von Camozzi, war 1998 der Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft mit Mika Häkkinen.

Weiter zurückblickend in die Vergangenheit baute in Brescia 1926 der Mechaniker Rino Berardi zusammen mit Fürst Aymo Maggi einen der weltweit ersten Einsitzer-Rennwagen. Rino Berardi gründete die Werkzeugmaschinenfabrik Berardi, welche in den 90er Jahren gemeinsam mit dem Unternehmen Innse Mitglied der Camozzi Group wurde. Nach wie vor ist Innse-Berardi ein bedeutendes Unternehmen der Camozzi Machine Tools Division. (eve)

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