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Schmeichelt dem Auge

Durch CAD zu Class-A-Oberflächen mit hoher Qualität bei Flächen und Krümmungen
Schmeichelt dem Auge

Die 2D-orientierten CAD-Anwender folgten im letzten Jahrzehnt dem hier vorgestellten Unter- nehmen überwiegend auf dem Weg zur 3D-orientierten digitalen Produktentwicklung auf Basis der CAD-Software „Inventor“ . Heute unterstützt dieser CAD-Anbieter alle wichtigen Schritte und Prozesse des „Digital Prototyping“ von den ersten Skizzen bis zur Fertigung und hat sich auch im Automobilbau einen Namen gemacht.

Der Autor Dr. Philipp Grieb ist freier Fachjournalist in Taufkirchen

Eine abgestufte PDM-Lösung: Das ist das Rückgrat der Autodesk-Produktstrategie. Mit wachsenden Datenmengen und der größeren Vielfalt an Datenformaten in der Entwicklung wuchs bei den Anwendern der Bedarf an einer Datenverwaltung, die nicht nur hilft, Informationen und Dokumente schnell wiederzufinden, sondern auch die Abläufe in der Produktentwicklung, die Freigabeprozesse und das Änderungswesen abzubilden. Im gleichen Zeitraum gewann die konstruktionsbegleitende Berechnung und Simulation an Bedeutung. Energisch bauten die ehemaligen Autocad-Erfinder ihr Produktportfolio aus, integrierten und entwickelten anspruchsvollste Technologien, die dem Konstrukteur am CAD-Arbeitsplatz heute die Möglichkeit bieten, per Mausklick nicht nur einfache Auslegungsberechnungen, sondern auch komplexe Simulationen anzustoßen, die früher spezialisierte Fachabteilungen beschäftigten. Zum breiten Technologieportfolio gehören bekannte Namen, wie die Spritzguss-Simulation „Moldflow“ oder „CF-Design“, die numerische Strömungssimulation von Blue Ridge Numerics, die heute den Namen „Autodesk Simulation CFD“ trägt. Dabei bleiben die Kalifornier offen: Über eine Reihe gut funktionierender Direktschnittstellen zu den wichtigsten Systemen, die in der Autoindustrie häufig anzutreffen sind, sichert Autodesk die Koexistenz seiner CAD- und Simulationssysteme in der weit vernetzten und heterogenen CAD- und IT-Landschaft der Automobilindustrie.
Designentwicklung und Visualisierung für die Autobauer
Mit der Übernahme von Alias erwarb Autodesk die gleichnamige Industriedesign-Software und schaffte sich eine starke Präsenz in der Automobil-Szene. In Europa fährt kaum ein Auto, das nicht mindestens einige Teile enthält, die mit „Alias“ gestaltet wurden. Seit über zwei Jahrzehnten gehört die Software zu den bewährten Werkzeugen der Autodesigner. Voraussetzung dieser Entwicklung waren die Class A-Surfaces, die Alias seit vielen Jahren unterstützt. Mit diesem Begriff bezeichnen die Automobilbauer Flächen, die Krümmungen und Übergänge mit perfekter Qualität aufweisen. Eine vergleichbare Perfektion der Flächen, die Autodesigner bei der Gestaltung der Außenhaut anstreben, gibt es in keiner anderen Branche. Die heutige Alias-Produktpalette kommt diesen Anforderungen entgegen. Sie bietet den Designern eine besonders große Spannbreite an Möglichkeiten. In einem iterativen Prozess können sie mit ihr von relativ einfachen, schnell erzeugten Nurbs-Flächen mit hoher Stützstruktur auf einem schnellen Weg zu einer Bézier-Struktur ohne Stützlinien, in Class-A-Qualität, kommen. Sie brauchen dazu in einem Projekt nicht von einer Software zu einer anderen wechseln und stellen schon in frühen Phasen der Entwicklung Flächen in Class-A-Qualität zur Verfügung. Das verbessert die Zusammenarbeit in den Design-Abteilungen und beschleunigt die Design-Entwicklung von der ersten Idee bis zu den Class-A-Oberflächen. Ihre jüngste Errungenschaft stellten die Autodesk-Entwickler jüngst als Laborversion vor: das Projekt „Falcon“, eine integrierte Windkanal-Simulation für Alias, die aerodynamische Analysen zu jedem Zeitpunkt der Formgestaltung erlaubt. Auch für die Visualisierung der virtuellen Produkte verwenden die großen Autohersteller Autodesk-Software, vor allem, wenn es darum geht, hochwertiges digitales Marketingmaterial für die moderne Online-Präsentation der anspruchsvollen Fahrzeuge zu generieren oder Design-Projekte digital, weltweit und entscheidungsreif zu kommunizieren.
Integrierte Gebäude-, Maschinen- und Anlagenplanung
„Factory Design Suite“ spricht die Betreiber und Planer von Fabriken und Fertigungsanlagen an, die ihre Betriebe optimieren, umbauen oder erweitern wollen. Die Suite unterstützt das konzeptionelle 2D-Layout und die Optimierung für den Materialfluss. Anschließend können die Planer nahtlos auf eine dreidimensionale, visuelle Planung wechseln. Die Software ist einfach zu benutzen und ohne hohen Dienstleistungsaufwand schnell einsetzbar. Sie unterstützt Projekt-Reviews mit allen Datenformaten wie Punktwolken, Linien-, Flächen-, Volumenmodellen und kombiniert verschiedene Gewerke wie zum Beispiel Gebäudedaten mit den Daten der Fertigungsanlagen.
Revolutionäres PLM-Konzept
Ende 2011 enthüllte Autodesk Pläne für eine neue Stufe seiner Produktstrategie, die über Digital Prototyping hinausführt. Die neuartige PLM-Lösung „Autodesk 360 Nexus“ soll Fertigungsunternehmen dabei unterstützen, den kompletten Lebenszyklus ihrer Produkte zu planen und zu verwalten: von der ersten Konzeption über die Konstruktion, die Fertigung, das Partner- und Lieferantenmanagement ebenso wie das Qualitäts-, Compliance- und Servicemanagement. Autodesk ergänzt dabei seine Basis ausgereifter, desktop-orientierter PDM-Lösungen mit Webapplikationen, die PLM-Prozesse mit Hilfe von Cloud-Technologien abbilden. Sie versprechen Vorteile in Form von problemloser, schneller und kostengünstiger Implementierung. Autodesk will so die konventionellen, aufwändigen PLM-Projekte verschlanken und vereinfachen. Wie bei seinen PDM-Projekten sollen bei den neuen PLM-Lösungen klare wirtschaftliche Vorteile und eine schnelle Amortisation ohne langwierige Anpassungsentwicklung realisierbar sein. „Durch ein modernes und anwenderfreundliches Konzept reduziert Autodesk den Einführungsaufwand erheblich und wird das Kostenniveau für PLM-Implementierungen drastisch senken“, meint Wolfgang Lynen, Manufacturing Marketing Manager EMEA bei Autodesk. „Wir wollen mit diesen PLM-Lösungen auch in der Automobilindustrie erfolgreich sein“, ergänzt er. Bei den großen OEMs und deren Zulieferern kann er heute schon auf zweistellige Wachstumsraten verweisen.
Autodesk; Telefon: 0180 5225959; E-Mail: infoline.muc@autodesk.com
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