Innovative Verwendung von Biomaterialien im Biofore Concept Car Ein Schritt zu mehr Nachhaltigkeit - AutomobilKONSTRUKTION

Innovative Verwendung von Biomaterialien im Biofore Concept Car

Ein Schritt zu mehr Nachhaltigkeit

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Das Biofore Concept Car demonstriert, wie die Biomaterialien von UPM in der Automobilindustrie eingesetzt werden können. Die meisten Bauteile, die üblicherweise aus Kunststoff bestehen, werden durch die hochwertigen, sicheren und haltbaren Biomaterialien UPM Formi und UPM Grada ersetzt. Dies verbessert die Ökobilanz bei der Automobilherstellung erheblich.

Der Beitrag wurde erstellt von der finnischen Nachrichtenagentur Industrial News Service (INS)

Zu den Hinguckern auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon zählte zweifelsohne das Biofore Concept Car – entworfen und hergestellt von Studenten der Metropolia University of Applied Sciences in Helsinki. Das Besondere: Im Fußbodenbereich der Fahrgastzelle, an der Mittelkonsole, der Displayabdeckung und der Türverkleidung wurde das thermisch formbare Birkenfurniersperrholz UPM Grada verwendet. Mithilfe der Grada-Technologie wird das Holz durch Wärme und Druck geformt. Diese innovative Technologie eröffnet neue Möglichkeiten beim Design, die mit herkömmlichen Methoden nicht umsetzbar waren. Außerdem ermöglichen die Formungseigenschaften von UPM Grada optisch ansprechende ökologische Designs in hoher Qualität.
Der Bioverbundwerkstoff UPM Formi wurde unter anderem bei der Frontblende, den Seitenschwellern, dem Armaturenbrett sowie bei der Tür- und Innenraumverkleidung eingesetzt. UPM Formi ist ein haltbarer, hochwertiger Bioverbundwerkstoff für die Verarbeitung mittels Spritzguss, Extrusion und Thermoformen. Das Material aus erneuerbaren Fasern und Kunststoff ist völlig ungiftig, geruchsfrei und zeichnet sich durch eine gleichmäßige Qualität aus.
Antrieb durch erneuerbaren Dieselkraftstoff
Das Fahrzeug wird vom erneuerbaren Dieselkraftstoff UPM BioVerno angetrieben. Dieser Kraftstoff auf Holzbasis reduziert die CO2- Emissionen im Vergleich zu fossilen Brennstoffen erheblich. Er ist für alle Dieselmotoren geeignet, natürlich auch für das emissionsarme 1,2-l-Aggregat des Biofore Concept Cars. Durch den Einsatz der Biomaterialien von UPM ist das Auto etwa 150 kg leichter als ein vergleichbares Fahrzeug und dadurch auch besonders sparsam im Kraftstoffverbrauch.
Die Etikettenmaterialien von UPM Raflatac dienen der Kennzeichnung von Ersatzteilen und spielen darüber hinaus eine wichtige Rolle beim Innen- und Außendesign des Fahrzeugs. Alle im Biofore Concept Car verwendeten Etiketten wurden mit moderner Klebertechnologie und in einem lösungsmittelfreien Produktionsprozess hergestellt.
Echte Alternative zu herkömmlichen Materialien
„Nachhaltigkeit ist weltweit ein wichtiges Thema. Wir waren davon begeistert, ein Fahrzeug zu entwerfen und zu bauen, das beweist, dass wir schon heute über Biomaterialien verfügen, die eine echte Alternative zu den herkömmlichen Materialien auf Mineralölbasis darstellen“, erklärt Pekka Hautala, Project Director von der Metropolia University. „Während der vier Jahre Bauzeit für das Concept Car haben unsere Studenten festgestellt, dass diese Biomaterialien hochwertig und haltbar sind und sich mit ihnen völlig neue Designmöglichkeiten ergeben.“
Der UPM-Konzern ist seinen Ursprüngen nach ein traditionsreicher finnischer Forstbetrieb. Die Geschäftstätigkeiten basieren auf Fasern und Biomasse sowie wiederverwertbaren Rohstoffen und Produkten. Heute unterhält das Unternehmen über 100 Produktionsstätten, beschäftigt etwa 21 000 Mitarbeiter und beliefert Kunden auf der ganzen Welt. „Das Biofore Concept Car verdeutlicht das Potenzial, das in unseren Biomaterialien von UPM steckt“, betont Elisa Nilsson, Vice President, Brand & Communications bei UPM. „Sie sind vielseitig verwendbar, nicht nur in der Automobilindustrie. Die Möglichkeiten sind unerschöpflich.“
Biofore-Concept-Car-Website: www.bioforeconceptcar.upm.com
UPM, Tel.: 0821 3109-0, info.augsburg@upm.com
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