16. Internationaler Kongress „Elektronik im Fahrzeug“

Die Zukunft ist elektrifiziert

Teilautomatisiertes Fahren ist einer der Schwerpunkte des Kongresses „Elektronik im Fahrzeug“ in Baden-Baden Bild: VDI
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Bezahlbare Technologien in der Elektromobilität und teilautomatisiertes Fahren sind zwei der Diskussionsschwerpunkte beim 16. Internationalen Kongress „Elektronik im Fahrzeug“ am 16. und 17. Oktober 2013 in Baden-Baden.

Dieser Beitrag stammt von der VDI Wissensforum GmbH, Düsseldorf

Der Einsatz von Elektronik im Fahrzeug ist sehr vielfältig: Er ermöglicht kostengünstige und emissionsarme Elektromobilität, steigert die Sicherheit durch intelligente Assistenzsysteme und bietet Komfort aufgrund zunehmender Vernetzung des Fahrzeuges. Diese und weitere innovative Entwicklungen diskutieren Entscheider und Spezialisten von Fahrzeugherstellern, Lieferanten und Dienstleistern beim 16. Internationalen Kongress „Elektronik im Fahrzeug“ am 16. und 17. Oktober 2013 in Baden-Baden.
Diskussion technischer und gesellschaftlicher Faktoren
Kongressleiter Wolfgang Runge betont die zentrale Bedeutung des etablierten Kongresses für die Automobilbranche: „Seit vielen Jahren wird hier nicht nur über Innovationen berichtet, sondern es werden Trends gesetzt und für die Automobilindustrie wesentliche Entscheidungen vorbereitet.“ In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt mit hohem Innovationspotenzial auf dem Weg zum teilautomatisierten Fahren. Burkhard Milke von Adam Opel diskutiert technische und gesellschaftliche Faktoren zur globalen Einführung hochautomatisierter Fahrfunktionen ab 2020. Darüber hinaus nimmt im Bereich der automobilen Lichttechnik die Bedeutung von innovativen Fahrerassistenzsystemen zu. Auch hierzu tauschen sich die Experten auf der Veranstaltung der VDI Wissensforum GmbH aus.
China ist Partnerland
China als Partnerland der Automobilindustrie und als Herausforderung am Markt ist ein weiteres zentrales Thema des Kongresses. In einem Plenarvortrag referiert Minghui Liu von der China FAW Corporation über die Elektrifizierung als wichtigen Trend in der chinesischen Automobil-Technologie. Passend zu diesem Thema findet am Vortag des Kongresses, dem 15. Oktober 2013, ein Einführungstag zu Faktoren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit China statt.
Mehr elektrisch angetriebene Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, ist weiterhin eine große Herausforderung für die deutsche Fahrzeug- und Zulieferindustrie. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sie technisch realisierbare und kostengünstige Lösungen finden. Rémi Bastien präsentiert in seinem Plenarvortrag praxisnah das Geschäftsmodell von Renault für bezahlbare Elektrofahrzeuge. „Der Stand der Technik und das Bekenntnis zur Elektromobilität wird eindrucksvoll auf dem Kongress verdeutlicht“, so Runge.
Automotive Ethernet
Wie sich Bordnetze modular konzipieren lassen und welchen Einfluss neue Entwicklungen, wie beispielsweise Automotive Ethernet, auf die Architektur des Fahrzeuges haben, sind weitere Fragen, die Fachleute in Baden-Baden thematisieren. Sie diskutieren ebenfalls Wege, um die Konnektivität im Fahrzeug zu nutzen und umzusetzen oder um durch den Einsatz von Software wie HTML5 zur Wertschöpfung beizutragen.
Weitere Vortragende kommen unter anderem von Continental, Ford, IAV, Robert Bosch sowie Volkswagen und ZF Friedrichshafen.
Dass Elektromobilität bereits Teil der Realität des Automobilbaus ist, zeigen über 30 E- und Hybridfahrzeuge, die vor Ort für die Teilnehmer des Kongresses für Testfahrten bereitstehen. Unter ihnen sind beispielsweise die neuesten Modelle von Audi, BMW, Daimler und Porsche.
Die VDI Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik (VDI-FVT) ist fachlicher Träger der Veranstaltung. Ein Einführungstag am 15. Oktober 2013 bietet Wissensgrundlagen zu Datenbussystemen in Kraftfahrzeugen sowie zu modernen Assistenzsystemen. Beim Vertiefungstag am 18. Oktober 2013 können die Teilnehmer weitere Informationen zu Mikrocontrollern, Embedded Software Engineering und zur Qualitätssicherung für Halbleiter erhalten.
VDI Wissensforum,
Tel.: 0211 6214-641,
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