In fünf bis zehn Jahren marktreif

Whitepaper der Deutsche Post DHL Group zu synthetischen Kraftstoffen

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Die DHL-Studie zeigt: Biokraftstoffe der zweiten Generation sowie E-Fuels beginnen sich zu etablieren Bild: DHL
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Die Deutsche Post DHL Group, Bonn, hat das White Paper „Nachhaltige Kraftstoffe für die Logistik“ herausgegeben, das kostenlos zum Download bereit steht. Es zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung auf und stellt die Vor- und Nachteile der einzelnen Antriebe gegenüber, bewertet sie und teilt Praxiserfahrungen. Außerdem geben Fachexperten aus Wissenschaft, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Einblicke zu Einsatzmöglichkeiten und noch bestehenden Grenzen von nachhaltigen Kraftstoffen.

Die wesentliche Erkenntnisse der Studie:

  • E-Mobilität ist die bevorzugte Wahl im Transportsektor. Jedoch ist der Einsatzbereich noch auf Kurzstrecken beschränkt.
  • Drop-in-Kraftstoffe sind kompatibel zur bestehenden Technik und können fossile Kraftstoffe ersetzen.
  • Non-drop-in-Kraftstoffe benötigen modifizierte Motoren oder neue Technik.
  • Biokraftstoffe der zweiten Generation sowie E-Fuels beginnen sich zu etablieren.
  • Biokraftstoffe sowie Strom müssen aus erneuerbaren Quellen stammen.
  • Die Herstellung von pflanzenbasierten Biokraftstoffen darf nicht zu Monokulturen und zur Vernichtung von Anbauflächen für Nahrungsmittel oder von Urwäldern führen.
  • Fortschritt kann nur durch Dialog und koordiniertes Handeln beschleunigt werden.
  • Eine internationale Wissensbasis ist die Voraussetzung für die Entwicklung eines einheitlichen Standards.
  • Wirtschaftliche Anreize können Hürden bei Unternehmen abbauen.

„Als Teil unserer Null-Emissionen-Strategie 2050 forcieren wir auch den Übergang von fossilen Brennstoffen zu sauberen Kraftstoffalternativen. Das erreicht man nicht im Alleingang. Entscheidend ist hier eine länder- und sektorübergreifende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Politik und Wissenschaft“, so Frank Appel, Vorstandsvorsitzender bei Deutsche Post DHL Group.

Drop-in-Kraftstoffe kompatibel zu bestehender Technik

Viele von den bereits heute verfügbaren alternativen Kraftstoffen können mit kleinen oder geringen Modifikationen an Motoren und Infrastrukturen zu einer spürbaren Emissionsreduktion beitragen. Die Besorgnis über die Verfügbarkeit und Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen führt zu einem wachsenden Interesse an sogenannten „E-Fuels“. Diese synthetischen Kraftstoffe können aus erneuerbaren Energien und Kohlendioxid hergestellt werden. „Es spricht einiges für E-Fuels. Sie können in die bestehenden Fahrzeuge und Infrastruktur nahtlos integriert werden. Derzeit sind sie allerdings wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig. Hinzu kommt, wie bei der E-Mobilität, die noch nicht ausreichende Verfügbarkeit von Ökostrom, um sie tatsächlich klimaneutral herzustellen“, so Dr. Thomas Ogilvie, Arbeitsdirektor und Vorstand für Personal und Corporate Incubations bei Deutsche Post DHL Group. „Wir glauben, dass synthetische Kraftstoffe in fünf bis zehn Jahren massenmarkttauglich sind. Entscheidend hierfür ist unserer Ansicht nach eine länder- und sektorübergreifende Herangehensweise sowie die Entwicklung von globalen Standards, um die Produktion und die Nutzung nachhaltiger Kraftstoffe international voranzubringen,“ so Thomas Ogilvie. mc

Kontakt:

Deutsche Post DHL Group
Charles-de-Gaulle-Str. 20
53113 Bonn
Tel. 0228/182-0
www.dpdhl.de

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