Check-Werkzeuge zur Effizienzverbesserung in der Entwicklung von Elektroniksystemen Lass den Coach ran - AutomobilKONSTRUKTION

Check-Werkzeuge zur Effizienzverbesserung in der Entwicklung von Elektroniksystemen

Lass den Coach ran

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Besondere Situationen brauchen besondere Maßnahmen. Die aktuelle wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen erfordert eine radikale Verschlankung der Produktentwicklung, so Dr. Christof Ebert, Geschäftsführer von Vector Consulting Services. Es gilt, längst bekannte, aber auch versteckte Effizienzpotenziale zu nutzen. Frühe Fehlerbehebung, bessere Lieferantensteuerung und gezielte Wiederverwendung sind einige Beispiele dafür – OEMs und Zulieferer profitieren.

Effizienzsteigerung in der Entwicklung ist nicht einfach. Viele ambitionierte Programme zur Kostensenkung verfehlen ihre Ziele oder strangulieren ganze Produktbereiche. Wie also kann man erfolgreich Effizienz erhöhen und Kosten reduzieren? Die Erfahrungen der Vector Consulting Services GmbH (VCS) aus vielen Projekten zur Effizienzsteigerung zeigen drei wesentliche Erfolgsfaktoren:

  • klare und verbindliche Zielvorgaben,
  • konkrete Maßnahmen zur Umsetzung sowie
  • systematische Verankerung und Kapitalisierung der Ergebnisse
sind erforderlich, um Effizienzprogramme erfolgreich ins Ziel zu bringen.
Effizienzpotenziale genau analysieren
Zunächst gilt es, Effizienzpotenziale zu finden und daraus konkrete Ziele abzuleiten. Und das ist gar nicht so einfach, wie man annehmen möchte. Zum einen ist oft nicht klar, wonach gesucht werden soll. Hier hilft eine Bewertung der Kostentreiber. Da geht es nicht um Allgemeinplätze im Sinne von „wir müssen 30 Prozent der Entwicklungskosten reduzieren“, sondern vielmehr um fokussierte und machbare Ansätze, beispielsweise: „Innerhalb von drei Monaten 20 Prozent mehr Fehler im Design durch Reviews entdecken.“ Das Problem dabei ist, dass häufig nicht objektiv und hinreichend ergebnisoffen gesucht wird. Effizienzsteigerung heißt auch, sich von Bewährtem zu trennen und frühere Erfahrungen in Frage zu stellen. Viele Effizienzpotenziale werden daher durch Außenstehende oder Neulinge im Markt schneller entdeckt, denn sie haben keine Altlasten und sehen neue Lösungen für alte Fragen.
Ein Beispiel: In der Telekommunikation galt lange Zeit das ungeschriebene Gesetz, dass für eine hohe Systemzuverlässigkeit eine hohe (und teure) Komponentenzuverlässigkeit erforderlich ist. Erst der Blick auf Wettbewerbsprodukte aus Fernost zeigte, dass mit billiger Redundanz die gleiche Systemzuverlässigkeit erzielt werden kann.
Sind die Ziele definiert, werden in einem zweiten Schritt konkrete Maßnahmen abgeleitet, die systematisch umgesetzt werden. Es sollten verschiedene Optionen zur Effizienzverbesserung geprüft werden, ehe eine konkrete Veränderung umgesetzt wird. Die Möglichkeiten sind vielfältig, und das Nahe liegende greift oftmals zu kurz. Man sollte auf konkrete Vorschläge für die eigene spezifische Situation schauen und die Vorschläge hinsichtlich
  • Nutzen: Was bringt die Veränderung in welchem Zeitrahmen und mit welcher Verlässlichkeit?
  • Aufwand: Was kostet die Veränderung? und
  • Risiken: Wie groß sind die Erfolgschancen?
bewerten.
Nach der Vereinbarung der Ziele und Maßnahmen geht es um die nachhaltige Umsetzung und Kapitalisierung der erreichten Ergebnisse. Ein systematisches Veränderungsmanagement verankert die Maßnahmen in der Organisation und versichert, dass die erreichten Ergebnisse auch zu Budget-wirksamen Einsparungen führen. „Bei verschiedenen Unternehmen haben unsere Berater beispielsweise beobachtet, dass qualitätssichernde Maßnahmen wie Anforderungs-Reviews nur halbherzig umgesetzt werden“, so Dr. Ebert. Damit wurden nicht die erhofften Spareffekte erreicht, wie sie von Benchmarks zu erwarten wären. Eine Veränderung muss zu einem greifbaren Spareffekt führen, der sich in künftigen Entwicklungsprojekten direkt als Kostenreduzierung bemerkbar macht.
Breite Erfahrungen aus verschiedenen Branchen erlauben, die spezifischen Herausforderungen zu verstehen und mit dem Kunden passende Lösungen umzusetzen. Beispielsweise verbessert sich die Produktivität mit optimierten Entwicklungsprozessen und einer dazu passenden Werkzeugunterstützung. Allerdings sollte man nicht der Illusion erliegen, dass ein Werkzeug alleine die Lösung ist. Oftmals schafft es sogar Zusatzaufwände, weil es nicht richtig in die Abläufe integriert ist. Hier ist ein profundes Verständnis von Ursachen und Wirkungen gefordert. Der konsequente Einsatz von Methoden wie Kostenstrukturanalyse, Wertanalyse, Six Sigma, und Techniken des Lean Development sind die Basis dafür. Die Change Coach Methodik der VCS ist ein solcher Methodenbaukasten und sichert damit nachhaltige und fokussierte Verbesserungen.
Die Berater der Vector Consulting Services haben bereits viele solcher Projekte mit messbaren Erfolgen durchgeführt. Die Erfahrungen aus verschiedenen Branchen und Unternehmen versichern, dass exakt passende Lösungen dort umgesetzt werden, wo die Hebelwirkung am größten ist.
Vector Consulting Services;
Telefon.: 0711 80670-0; E-Mail: info@vector-consulting.de
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