Software zur Visualisierung hochwertiger Materialien im Pkw-Interieur

Blitzschnelle Realität

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Bei der Entwicklung von Automobilen spielen computergenerierte Bilder eine immer größere Rolle. Aus Konstruktionsdaten werden virtuelle Prototypen erschaffen, die mit realistischen Visualisierungen für eine präzise Abstimmung sorgen, Designentscheidungen erleichtern und den Prozess beschleunigen. Diesen Workflow macht RTT für das Materialdesign nutzbar. Jetzt können Designer sowohl physische als auch digitale Materialproben auf die Innenraumgeometrien des virtuellen Echtzeitmodells übertragen und blitzschnell realistische Bilder erzeugen.

Es ist ein langer Weg von der ersten Designstudie bis zum fertigen Pkw-Interieur. Parallel zur Formfindung und Geometriedefinition sind die Materialdesigner tätig. Mit kreativem Gespür, technologischem Know-how und handwerklichem Perfektionismus sorgen sie dafür, dass die Ausstattung bis in die feinsten Nuancen die hohen Anforderungen des anspruchsvollen Marktes erfüllt. Aus umfangreichen Materialarchiven wählen sie Leder, Textilien und Kunststoffe aus, um diese von Hand zu harmonisierenden Gruppen zusammenzustellen, miteinander zu vergleichen und neben ästhetischen Gesichtspunkten auch auf Faktoren wie Haptik, Geruch, Widerstandsfähigkeit, Pflege- und Verarbeitungseigenschaften zu untersuchen.

Im Bereich Color & Trim übertragen die Interieurdesigner die zuvor ausgewählten Materialgruppen in zahlreichen Farb- und Texturvarianten auf die Innenausstattung des Fahrzeuges. Um eine realistische Vorstellung davon zu bekommen, wie Instrumententafel, Sitzpolster und Türverkleidung in den gewählten Materialien aussehen, mussten bislang Modelle aller in Betracht kommenden Material- und Farbkombinationen angefertigt werden — ein aufwändiger Prozess, zumal die Musterproduktion mitunter auf anderen Kontinenten stattfindet und die weiten Transportwege Zeit beanspruchen, kurzfristige Anpassungen erschweren und zusätzliche Kosten verursachen.
Reale Materialien werden virtuell
Um eine einfachere, schnellere und effizientere Bestimmung von Materialkombinationen zu ermöglichen, hat RTT einen völlig neuen Arbeitsprozess entwickelt, der bei der Ausgestaltung eines Pkw-Interieurs zum Einsatz kommt. Bewährte Funktionen der Visualisierungssoftware „RTT Deltagen“ und modernste Technologien wurden in einer unkomplizierten und intuitiv bedienbaren neuen Applikation vereint, die speziell auf die Bedürfnisse von Materialdesign und Color & Trim ausgelegt ist: „RTT Deltatex“. Auf Basis beliebiger Materialmuster erschafft der Designer nun im Handumdrehen realistische, interaktiv steuerbare Visualisierungen. Dadurch können aufwändige Materialvergleiche am Computer vorgenommen und auf die Anfertigung physischer Modelle weitgehend verzichtet werden. Dies führt neben Zeit- und Kostenvorteilen zu schlankeren, effizienten Entscheidungsprozessen.
Intuitive Anwendung für kreative Prozesse
Grundlage des digitalen Materialdesignprozesses ist der virtuelle Prototyp. In seinem Interieur sind sämtliche Körper und Flächen bereits optimal für die dreidimensionale Echtzeitvisualisierung aufbereitet. Das virtuelle Modell wird in RTT Deltatex geladen; die gewünschten Materialien werden dann einfach darauf gelegt, um sie miteinander zu kombinieren und zu vergleichen. Hierbei verknüpft RTT Deltatex reale und virtuelle Welten. Mit einer Kamera können in Echtzeit beispielsweise Textilien oder Leder aufgenommen und in RTT Deltatex digital übertragen werden. Der Designer kann so diese Materialtexturen einfach und schnell dem virtuellen Modell zuordnen. Außerdem besteht die Möglichkeit, auf virtuelle Materialdatenbanken zurückzugreifen, Muster zu wählen und auf den Prototyp anzubringen. In der wahlweise per Maus oder über ein Touchscreen bedienbaren grafischen Benutzeroberfläche können Farben und Formeigenschaften der Materialien angepasst werden. Die gewonnenen Materialmuster lassen sich auf Außen- und Innenausstattungen der virtuellen Fahrzeugprototypen anwenden, um sie im realistischen Kontext zu vergleichen, ihre ästhetischen Vor- und Nachteile abzuwägen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Visueller Workflow für den gesamten Zyklus
Indem die Software die Bereiche Materialdesign und Color & Trim in den hocheffizienten Arbeitsprozess der High-End-Visualisierung in Echtzeit einbindet, schließt sie eine der letzten Lücken im ansonsten weitgehend virtualisierten Produktentwicklungsprozess. Christoph Karrasch, Mitgründer und Vorstand von RTT, zum Nutzen der innovativen Lösung: „Die Stärke unserer Softwaresuite liegt in dem extrem schlanken, schnellen und kreativen Workflow, den sie ermöglicht — nun auch für das Materialdesign. Mit RTT Deltatex erreichen wir eine Nutzergruppe, die bislang nur wenig Zugang zum virtuellen Designprozess hatte, und eröffnen ihr völlig neue schöpferische Potenziale.“ Denn die Arbeit mit RTT Deltatex wird neben enormer Flexibilität, Geschwindigkeit und Kostensenkung auch faszinierende kreative Möglichkeiten erschaffen.
Virtuelle Materialien werden real
Neben der Digitalisierung des Materialdesigns bereitet RTT den nächsten Quantensprung vor, der die Brücke zwischen virtuellen Konzeptionen und den zu fertigenden finalen Materialien schlagen wird. Denn zwischen der Materialdarstellung auf dem Monitor, der Wiedergabe in verschiedenen Druckverfahren und der Farbwirkung auf dem realen Produkt bestehen gravierende Unterschiede. Farbkonsistenz für den gesamten Zyklus — von der Konzeption bis hin zur Produktion — ist das Ziel und der Schlüssel zu mehr Effizienz. „High-End-Visualisierung hat völlig neue Möglichkeiten und Denkweisen hervorgebracht, die nun den Anspruch an die weitere Entwicklung definieren“, sagt Christoph Karrasch. „Während sich unser Fokus bisher über den gesamten Produktzyklus darauf konzentrierte, die bestehende Realität so exakt wie möglich abzubilden, gehen wir nun dazu über, die Realität mit unseren Visualisierungen zu gestalten — eine völlig neue Perspektive, mit der wir auch in Zukunft für maximale Effizienz, Kreativität und Flexibilität im visuellen Workflow sorgen.“
RTT; Telefon: 089 200275-0;
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