Ethylen-Acrylat-Kautschuk erfüllt die Anforderungen neuer Low-SAPS-Motoröle

Berührung erlaubt

Anzeige
Um die strenger werdenden gesetzlichen Regelungen zur Reduzierung von Emissionen aus Kraftfahrzeugen wie Euro 4, 5, und 6 sowie die US-Normen LEV II und PZEV zu erfüllen, müssen Automobilhersteller neue Motortechnologien entwickeln. So erfordern Maßnahmen zur Verringerung des Stickoxid- und Partikelausstoßes auch die Verwendung neuer, stärker additivierter und daher aggressiverer Motor- und Getriebeöle, die wiederum die Anforderungen an die Werkstoffe erhöhen, die mit ihnen in Berührung kommen.

Moderne Abgasreinigungssysteme wie Katalysatoren oder Dieselpartikelfilter (DPF) erfordern den Einsatz so genannter Low-SAPS-Öle mit niedrigem Sulfatasche-, Phosphor- und Schwefelgehalt. Bei herkömmlichen Anteilen in Motorölen können diese Substanzen die Abgasreinigungssysteme im Laufe der Zeit verstopfen und so zu erhöhten Schadstoffemissionen führen. Low-SAPS-Schmierstoffe dagegen reduzieren diesen Effekt und tragen dazu bei, die Motorleistung zu verbessern und die Emissionen zu reduzieren.

Erneute Freigabe nicht zwingend
Die Umstellung auf neue Technologien – in diesem Fall neue Öle und Schmierstoffe – kann Nebeneffekte für Motor- und Antriebskomponenten bewirken. So können Low-SAPS-Öle die Eigenschaften von Chlorkautschuken und einigen weiteren Kunststoffen beeinträchtigen, die in Schläuchen, Leitungen und Dichtungen zum Einsatz kommen.
Eine erneute Freigabeprozedur für neue Elastomermischungen, die den veränderten Einsatzbedingungen entsprechen, ist teuer und zeitaufwändig, so dass OEMs dies nach Möglichkeit zu vermeiden versuchen. Idealerweise erwarten sie von ihren Lieferanten Informationen und Empfehlungen über die Kompatibilität der von ihnen eingesetzten Werkstoffe mit den Anforderungen der Normen Euro 5 und 6 – vor allem vor dem Hintergrund, dass alle neuen Dieselfahrzeuge mit einer Partikelfiltertechnologie ausgerüstet sein müssen.
„Vamac“ erfüllt solche Anforderungen. Die Ethylen-Acrylat-Kautschuke (AEM) kommen bei den meisten Automobilherstellern weltweit für motornahe Komponenten zum Einsatz, beispielsweise für Turboladerschläuche, Sensor- ummantelungen für Blow-by-Gas- und Dieselpartikelfiltersensoren, Luftführungselemente sowie Zylinderkopf-, Ölwannen- und Ölfilterdichtungen, die mit Low-SAPS-Schmierstoffen in Berührung kommen.
Vor kurzem führte Du Pont Performance Elastomers (DPE) umfangreiche Labortests durch, um die Beständigkeit von Vamac G und Vamac GLS in Low-SAPS-Ölen von BP, Castrol, Elf, Fuchs, Mobil, Shell und Total zu bestimmen, die von großen Automobilherstellern wie BMW, Volkswagen, Daimler, Fiat, Ford, General Motors, Nissan, PSA, Renault und Chrysler empfohlen werden. Insgesamt wurde Vamac in mehr als 20 handelsüblichen Ölen getestet.
Beide Varianten wurden für bis zu sechs Wochen bei 150 °C in den verschiedenen Motorölen gelagert. Anschließend wurden die Volumenänderung, die Verminderung der Reißdehnung sowie die Härte bestimmt und mit den entsprechenden Werten in herkömmlichen Ölen verglichen.
Hoch beständig in Low-SAPS-Ölen
Wichtigste Erkenntnis dieser Untersuchungen war, dass sich die sehr gute Ölbeständigkeit von Vamac bei der Umstellung auf Low-SAPS-Öle nicht signifikant verändert. Daher sind wahrscheinlich weder eine Modifizierung der derzeit eingesetzten Komponenten noch eine erneute Freigabe erforderlich.
Die Testergebnisse haben gezeigt, dass bestehende Komponenten aus Vamac ihre Leistungsfähigkeit auch unter sich ändernden Umgebungsbedingungen sowie beim Einsatz der neuen und aggressiven Schmierstoffe behalten. Unabhängige Tests von Tier-1-Zulieferern und direkten Kunden von DPE haben ebenfalls zu ähnlich positiven Ergebnissen bezüglich der Eignung von Vamac in Low-SAPS-Schmierstoffen geführt.
Vamac eignet sich somit bestens zur Substitution bestehender Werkstoffe in Anwendungen, bei denen eine hohe Beständigkeit gegen Low-SAPS-Öle gefordert ist, um aktuelle und zukünftige Abgasnormen wie Euro 4, 5 und 6 sowie die US-Normen Lev II (Low Emission Vehicle) und PZEV (Partial Zero Emission Vehicle) zu erfüllen.
Du Pont Performance Elastomers; Telefon: 041 22717-4000;
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Video-Tipps

Unser aktueller Video-Tipp: 100 Jahre BMW

Weiterbildung

Weiterbildungsangebote für den Konstruktions- und Entwicklungsingenieur

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de