Neues Styling mit cleveren Technologien

Aufgemotzte Knutschkugel

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Auf den Straßen ist die Isetta ein Blickfang, der Menschen nicht nur zu ausgefallenen Spitznamen inspiriert. Basierend auf einer 250er BMW Isetta, Baujahr 1958, ist das BASF-Show-Car MySetta entstanden. Innovative Produkte für Fahrgestell, Karosserie und Anbauteile verleihen dem Zweisitzer mit Fronteinstieg ein modernes Outfit.

Der Beitrag wurde erstellt nach Informationen der BASF SE, Ludwigshafen

Knutschkugel, Schlaglochsuchgerät, Adventsauto – die Isetta mit ihren vielen Spitznamen ist ein Synonym für die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, als das sogenannte Wirtschaftswunder langsam Gestalt annahm. Heute verleihen innovative BASF-Produkte dem Zweisitzer mit Fronteinstieg ein modernes Outfit. Das Fahrgestell, die Karosserie sowie die Anbauteile und die Innenausstattung der MySetta wurden generalüberholt. Dabei kamen Lacke, beschichtete Stoffe und Komfortschaum des ludwigshafener Unternehmens zum Einsatz.
Ermöglicht hat dieses individuelle Projekt das breite Portfolio der BASF – ob Polyurethan-Schaumstoffe für körpergerechte Sitze, leichte Motorlager aus Kunststoff oder außergewöhnliche Lacke. „Die Automobilindustrie gehört zu unseren wichtigsten Kundenbranchen“, sagt Harald Pflanzl, Leiter Reparaturlacke Europa bei BASF. „Um die Aktivitäten und Kompetenzen zu bündeln, findet ein reger Austausch in den bereichsübergreifenden Teams statt.“
Boxenstopp: Lackieren, aufschäumen, beschichten
Im Rahmen ihrer Neuausstattung durchlief die MySetta verschiedene Stationen. Zunächst wurde der zweifarbige Kleinwagen im Refinish Competence Center der BASF in Münster mit einer für ihn speziell abgestimmten Lackierung beschichtet. Bei der Neulackierung orientierte sich der Lackierermeister Michael Wichmann an der Originalfarbgebung: unten blau, oben weiß. Auf den ersten Blick fasziniert das Motorcoupé nun durch seinen schimmernden Basislack: Der wasserbasierte Effektlack setzt sich zusammen aus den Farbtönen Big White und dem Metallic-blau Bluetta, die speziell für die Isetta von den Farbdesignern der BASF kreiert wurden. Besondere Effektstoffe sorgen bei Big White für ein strahlendes Aussehen. Eingesetzt wurden Lacke der Reihe 90 der Autoreparaturlackmarke Glasurit. Für Oldtimer hat Glasurit zudem ein eigenes Programm, dessen Herzstück das historische Farbtonarchiv mit insgesamt 600 000 Mischformeln ist: die Classic Car Colours. Dort finden sich auch die originalen Farbtöne der Isetta.
Auch die Fahrerkabine der MySetta erhielt ein neues Design: die Sitzbänke und Innenraumverkleidung wurden mit einem innovativen, neuen Bezug ausgestattet. Hergestellt wurde dieser mit der Systemlösung Steron, einer speziellen Umkehrbeschichtungstechnologie für Soft-Touch-Oberflächen mit flexiblen und nahezu unbegrenzten Design-Möglichkeiten. Ausgangspunkt für die Produktion dieses Bezugs ist eine Matrize aus Silikon, in die die gewünschte Oberflächenstruktur mittels Laser graviert wurde. Wie in eine Gussform wird eine Polyurethan-Dispersion als dünne Schicht in die Matrize gesprüht, wo sie die gewünschte Form annimmt.
Mittels moderner Lasertechnologie können die Matrizen schnell und kostengünstig hergestellt werden – mit individuell gestalteten Designs. Das Verfahren lässt sich zudem auf unterschiedlichen Trägersubstraten einsetzen, beispielsweise Leder, Textil, aber auch Papier oder Kunststoffe. „Neben dem Automobilsektor ist Steron dank seiner vielseitigen Eigenschaften und Gestaltungsmöglichkeiten für eine ganze Reihe von Anwendungsfeldern geeignet, etwa für Mode, Accessoires, Möbel und Verpackung“, erklärt Heidrun Goth, Leiterin der Steron-Entwicklung. Neben der MySetta wurde beispielsweise auch schon der Smart forvision, das gemeinsam mit Daimler präsentierte Konzeptfahrzeug, mit Sitzbezügen aus Steron ausgestattet.
Weniger Schaum – mehr Sitzkomfort
Bequem, aber doch straff – so soll ein guter Autositz sein. Der für die Sitzbank verwendete Polyurethanschaum Elastoflex W kombiniert diese beiden Eigenschaften. Elastoflex W-Komfortschäume sind maßgeschneiderte Produkte für alle Anwendungen im Sitzbereich von Pkw, Lkw oder Bussen. Sie werden individuell nach den jeweiligen Kunden-Bedürfnissen gefertigt und besitzen vor allem bei gewichts- oder höhenreduzierten Schäumen hohen Komfort und sehr gute Dauergebrauchseigenschaften. Nicht zuletzt erlaubt die gute Fließfähigkeit der Elastoflex-W-Systeme jedem Formteilhersteller eine hohe Designfreiheit sowie das Ein- beziehungsweise Umschäumen von Schauminnen- oder Schaumträgerteilen. Mit den Polyurethan-Produkten für die Automobilindustrie sind eine hochwertige Innenraumgestaltung und effiziente Produktionsprozesse möglich.
Getreu dem Motto „Pimp my ride“ wurde die Isetta nicht nur repariert, sondern auch mit kleinen technischen Spielereien versehen. Im Innenraum befindet sich die komplette Ausrüstung für ein Hauswandkino. So ist die Ablage mit Stereoboxen und einem Video-Projektor ausgestattet. Passend zu den Sitzbezügen und der Innenverkleidung der MySetta gibt es außerdem für den Fahrer und Beifahrer die entsprechende Bekleidung: die Modedesignerin Julia Starp aus Hamburg designte einen Mantel aus Steron-beschichtetem Stoff. Die Modeschule Ars Arpel aus Mailand entwarf und produzierte den passenden Schuh aus Steron.
Über BASF und die Automobilindustrie
Die Automobilindustrie gehört zu den wichtigsten Kundenbranchen der BASF, auf sie entfallen bis zu 15 % des Gesamtumsatzes der Gruppe. Als weltweit führender Automobilzulieferer in der Chemieindustrie gilt das Unternehmen bei Automobilherstellern, Zulieferern und im Kundendienst als zuverlässiger und kompetenter Partner.
BASF, Tel.: 0621 60-92718, evelyn.klauss@basf.com , www.automobil.basf.com
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