Aumann: Erfolgreicher Start des Technikums

Wickeln weiter entwickelt

Jürgen Hagedorn (r), technischer Leiter der Aumann GmbH aus Espelkamp: „Nur wir beherrschen den Dreiklang aus Wickeltechnik, Drahtlackieren und Automation.“ Bild: Aumann
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In jeder Hinsicht auf Draht ist die Aumann GmbH aus Espelkamp (bei Minden), ohne deren Anlagen sich mancher Elektromotor etwa im Auto oder der Medizintechnik nicht drehen würde.

Weltweit sind es nur rund zehn Firmen, die diese spezielle Produktionstechnik beherrschen. Komplette Anlagen einschließlich der entsprechenden Automation entstehen nach Firmenangaben jedoch nur an den beiden Aumann Standorten in Espelkamp und Berlin. Dipl.-Ing. Jürgen Hagedorn, technischer Leiter: „Nur wir beherrschen den Dreiklang aus Wickeltechnik, Drahtlackieren und Automation.“

Um die Kunden aus der Automobil-, Elektro-, Mobilfunk-, IT- und Medizintechnik besser bedienen zu können, ging bei Aumann nun ein Technikum in Betrieb, das über Maschinen und Anlagen verfügt, mit denen sich die Prozesse beim Herstellen von Bauteilen wie Elektromotoren unter den Bedingungen einer Kleinserienproduktion testen lassen. Im Visier haben die Nordrhein-Westfalen dabei vor allem ihre Stammkunden aus der Automobilindustrie, die mit Aumann-Maschinen bereits Bauteile für Elektromotoren (etwa für Ölpumpen, ABS Systemen, Benzinpumpen, Stellantriebe usw.) herstellen.
Bewährt hat sich das Technikum bereits bei einem Gemeinschaftsprojekt mit einem namhaften Automobilzulieferer, mit dem Aumann die Produktionsanlage für den Stator eines zwölfpoligen, bürstenlosen Gleichstrommotors (EC-Technik) entwickelt hat (für Experten: Zum Zuge kommt das Polkettenwickeln). Aumann nutzt das Technikum in einer relativ frühen Phase, um erste Versuche durchzuführen. Hagedorn: „Wir erstellen aus den am Computer ausgedachten Lösungen Prototypenbauteile, um sie im Technikum zu bewickeln. Wenn dann die Konstruktion feststeht und es zum sogenannten „design freeze“ kommt, gehen wir erst in Stahl und Eisen und bauen die Maschine.“
Profil-Aumann GmbH, Espelkamp
Seit mehreren Generationen ist Aumann (30 Millionen Euro Umsatz, rund 140 Mitarbeiter) weltweit einer der führenden Maschinenbauer im Bereich Drahtlackier- und Spulenwickeltechnik sowie Automation. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der einzige Anbieter weltweit, der über das Know-how und die Erfahrung von der Drahtherstellung über das Bewickeln bis hin zur umfangreichen Montage des Endproduktes verfügt. Seit über 70 Jahren entstehen in Deutschland Maschinen und Anlagen für Firmen aus der Automobil-, Elektro-, Mobilfunk-, IT- und Medizintechnik. Aumann, Tel.: +49 5772 566–0, E-Mail: bastian.knop@aumann.com
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