Miniaturisierung Neue Trends in der Innenbeleuchtung - AutomobilKONSTRUKTION

Miniaturisierung

Neue Trends in der Innenbeleuchtung

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Im Innenbereich spielt der Einsatz innovativer Lichtlösungen eine wichtige Rolle. Ein Trend für die Weiterentwicklung von LED ist die Miniaturisierung. Die Herausforderung besteht darin, auch bei den immer kompakteren Maßen keine Abstriche bei der Leistung zu machen.

Mit der Topled E1608 will Osram Opto Semiconductors einen neuen Maßstab in Hinsicht auf die Miniaturisierung setzen. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen für Automobil-Innenbeleuchtung wurden die Gehäusemaße um den Faktor 20 auf 1,6 mm x 0,8 mm verkleinert. Bei einem normalen Betriebsstrom von 20 mA ist die LED dabei um bis zu 3,6 Mal heller als klassische Topled.

Bei der Innenbeleuchtung eröffnet der allgemeine Trend zur Miniaturisierung besonders viele neue Möglichkeiten für Entwickler. Je kleiner die einzelnen Komponenten sind, desto größer ist die Flexibilität, mit der sie in ein neues Produkt integriert werden können.

Auch der Trend hin zum personalisierten Fahrerlebnis für Endkunden kann so bedient werden: Eine Ambiente-Beleuchtung ermöglicht es den Fahrern beispielsweise, personalisierte Farben für ihre Innenbeleuchtung auszuwählen. Die Option, die Beleuchtung anzupassen, ergänzt die vormals rein funktionelle Verwendung der Innenbeleuchtung um eine emotionale Komponente. So wird der Innenraum des Fahrzeugs zur Wohlfühlzone.

Neben diesem emotionalen Aspekt kann die Farbgebung der Beleuchtung auch funktionell eingesetzt werden und dem Fahrer beispielsweise anzeigen, ob er gerade im Sport- oder Sparmodus fährt. Eine weitere Option besteht darin, dynamische Beleuchtungssequenzen in halbautonomen Fahrzeugen zu verwenden, etwa um dem Fahrer zu signalisieren, dass er die Kontrolle über das Lenkrad übernehmen soll.

Eine dynamische, veränderbare Beleuchtung kann auch in (teil-) autonomen Fahrzeugen zur Funktionalität beitragen. Je nachdem, ob ein Passagier arbeiten oder sich entspannen möchte, lassen sich die Beleuchtungsszenarien unterschiedlich anpassen – beispielsweise mit Richtstrahlen über dem Arbeitsplatz oder durch indirekte Deckenbeleuchtung.

Je mehr Anwendung diese Technologie findet, desto mehr Einsatzfelder eröffnen sich. Bekannte Automobilhersteller haben bereits angekündigt, dass es vorstellbar ist, TFT- und Heads-up-Displays in Zukunft nicht nur für die Navigation und Wiedergabe von Fahrzeuginformationen zu nutzen, sondern auch für Kommunikations- und Unterhaltungszwecke.

In Zukunft könnte sich der Fokus vom Lichteinsatz im Fahrzeuginnenraum also immer mehr auf die Vermittlung von Informationen zwischen Fahrzeug und Fahrer beziehungsweise Passagieren verlagern. Zu diesen Informationen könnten unter anderem der aktuelle Fahrmodus, der Ladezustand der Batterie oder Stau- und Wetterdaten gehören.

Weitere Informationen rund um das Autolicht unter http://hier.pro/kGTNx

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