Endlich weniger Verkehrstote auf deutschen Straßen

Junge Fahrer zeigen Verantwortung

Eine Kehrtwende zeichnet sich ab: 18– bis 24-Jährige galten bisher als Hochrisikogruppe Bild: Deutsche Verkehrswacht
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Die Zahl der Verkehrstoten auf deutschen Straßen wird im Jahr 2013 voraussichtlich weiter abnehmen. Das Statistische Bundesamt (destatis) schätzt, dass die Anzahl um rund zehn Prozent auf etwa 3300 Opfer sinkt. Die Hochrechnung bestätigt die Bemühungen um mehr Verkehrssicherheit.

„Besonders freut uns, dass sich in der Altersklasse der jungen Fahrer mit 26,7 Prozent der prozentual stärkste Rückgang an getöteten Verkehrsteilnehmern abzeichnet“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht e.V. (DVW). „Pkw-Fahrer bis 24 Jahre galten jahrzehntelang als Hochrisikogruppe im Straßenverkehr. Jetzt hoffen wir, dass die prognostizierte Unfall- und Getöteten-Statistik 2013 eine Kehrtwende auch bei dieser Altersgruppe markiert.“ Im Zeitreihenvergleich sinkt die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten bei Jugendlichen lediglich minimal, während sie bei anderen Altersgruppen stark abnimmt.

„Aktion junge Fahrer“
Die Deutsche Verkehrswacht ist seit Jahren um die Verkehrssicherheit der jungen Menschen bemüht. Das Zielgruppenprogramm „Aktion junge Fahrer“, kurz AjF, vermittelt 18– bis 24-Jährigen in spannender Weise ernste Inhalte. Im vergangenen Jahr erreichte die Deutsche Verkehrswacht in rund 450 AjF-Veranstaltungen insgesamt 650 000 Teilnehmer. Zusätzlich zu den traditionellen AjF-Veranstaltungen führt die Deutsche Verkehrswacht seit 2011 die „Aktion Landstraße“ durch, im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Die Aktion schärft das Bewusstsein für die Gefahren der Landstraße insbesondere bei jungen Pkw-Fahrern.
Bodewig: „Die hohe Akzeptanz bei der Zielgruppe und der Rückgang der Getöteten-Zahlen bestätigen den Erfolg des Ansatzes. Die Zustimmung des BMVBS vorausgesetzt, werden wir das Projekt auch in den nächsten Jahren mit Engagement und Kreativität umsetzen.“
Die Angaben des Statistischen Bundesamts basieren auf den Daten der ersten acht Monate und wurden Anfang Dezember 2013 veröffentlicht. Laut Amtsaussagen können Schwankungen von maximal zwei Prozentpunkten entstehen, wenn die Witterung im Dezember extrem winterlich ausfällt.
Deutsche Verkehrswacht, Tel.: 030 516 51 05 20, Hannelore.Herlan@dvw-ev.de
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