Von der ersten Idee bis zur Serienreife des Gumpert Apollo

Auf der Überholspur

Der Gumpert Apollo Sport brilliert mit Fahrdynamik und Kraft
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Drei Jahre nach Start der Serienproduktion im thüringischen Altenburg hat der 40. „Apollo“ die Manufaktur verlassen. Warum der Supersportler mit dem Greif so faszinierend ist, zeigt dieser Beitrag.

Auch in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise blicken Firmengründer und Geschäftsführer Roland Gumpert und sein 45köpfiges Team optimistisch auf das Jahr 2009. Denn ihre Erfolgsgeschichte hat gerade erst begonnen. Der Apollo ist ein Rebell unter den Sportwagen: acht Zylinder, 650 PS, 850 Nm und weit über 300 km/h Topspeed. Auch optisch hält der Bolide nicht hinterm Berg. Der Supersportler fasziniert mit Flügeltüren, riesigen Lufteinlässen oder den großen Heckflügeln für noch mehr Anpressdruck. „Von der ersten Idee bis zur Serienreife war es ein langer und anstrengender Weg“, erinnert sich Roland Gumpert. Ende 2001 kam er nach über drei Jahren aus China zurück nach Deutschland, wo er als Vorstand/Marketing für den Aufbau des Händlernetzes des China-Audi-VW-Joint Venture verantwortlich war. Damals wurde er gefragt, ob er als Projektingenieur am Prototypenbau eines Supersportwagens mitwirken wolle. Mit der Genehmigung von Audi und unter der Bedingung – wenn schon ein neuer Sportwagen, dann keinen Prototypen sondern ein Serienfahrzeug zu entwickleln – startete das Projekt Apollo. Etwa drei Jahre später waren die ersten beiden Prototypen fertiggestellt.

Dass der Apollo nicht einfach nur ein Supersportwagen, sondern einem Rennwagen näher ist, wurde dem Altenburger Team mehr als einmal bestätigt. Das Fahrzeug ist bereits in vielen Punkten für die Rennstrecke ausgelegt. „Von Anfang an haben wir besonders viel Wert auf Sicherheit gelegt. Der Gitterrohrrahmen ist aus einem Chrom-Molybdän-Stahl gefertigt, der auch im Flugzeugbau verwendet wird. Der Apollo erfüllt schon serienmäßig die internationalen Bauvorschriften der Motorsportbehörde FIA“, so Gumpert.
Rennen mit Hybrid-Technik
Den Beweis für seine Rennstreckentauglichkeit hat der Bolide zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Mai letzten Jahres angetreten. Während das Formel 1-Reglement erst ab 2009 Hybrid-Systeme vorsieht, nahm ein privates Team rund um den früheren Formel 1-Piloten Heinz-Harald Frentzen mit dem Einsatz eines Hybrid-Rennfahrzeuges die Herausforderung bereits ein Jahr früher an. Mit der Hybrid-Version des Gumpert Apollo beschritt die Gumpert Sportwagenmanufaktur GmbH neue Wege. Nur vier Monate lagen zwischen den ersten Gesprächen und dem fertigen Apollo. Der Hybrid-Renner kann mit seinem 3,3-l- V8-Biturbo-Triebwerk und einem etwa 100 kW leistenden Elektromotor insgesamt bis zu 630 PS mobilisieren. Für den Sieg hat es diesmal zwar noch nicht gereicht, aber der Beweis, dass die Hybrid-Technik im Motorsport eine Zukunft hat, wurde erbracht.
Ziele 2009
Im Jahr 2009 sollen 25 Fahrzeuge die Manufaktur verlassen und weltweit verkauft werden. Interessenten für den Vertrieb gibt es bereits in Europa, im Mittleren Osten und den USA. „Natürlich wollen wir unser Vertriebsnetz weiter ausbauen, vor allem Richtung Osten, also Russland und der asiatische Raum oder Australien. Wir denken gerade in Hinblick auf die beiden zuletzt genannten Märkte auch über einen Rechtslenker nach“, gibt Gumpert an. Derzeit verkauft das Unternehmen rund 60 % seiner Fahrzeuge ins Ausland.
Zu den technischen Neuentwicklungen zählt ab 2009 auch ein Hydraulic Lift-System, welches dem Apollo bis zu 30 mm zusätzliche Bodenfreiheit verschafft. Darüber hinaus wird es am Design einige Veränderungen geben.
Gumpert;
Telefon: 03447 49939 60;
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