Crashtests

Applus+ Idiada nutzt Kistler-In-Dummy-Messtechnik

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In Crashtest-Laboren kommen Thor-Dummys immer häufiger zum Einsatz, so auch bei Applus+ Idiada. Die umfangreicher und komplexer werdenden Messaufgaben will das Unternehmen vor allem durch den Einsatz der In-Dummy-Messtechnik mit DTI-Technologie und des leistungsfähigen Datenrekorders von Kistler meistern. Der Crash Recorder DTI375.TH bietet integriert unter anderem Flash-Datenspeicher und Start-Record-Funktion.

Über 120 Datenkanäle müssen Crashtest-Labore seit der Einführung der Thor-Dummys aus einem einzigen Dummy verarbeiten. Angesichts der zunehmenden Anzahl und Komplexität heutiger Crashtests stoßen hier herkömmlichen analoge Messsysteme an ihre Grenzen, weswegen sich das Idiada-Labor für die DTI-In-Dummy-Messtechnik von Kistler entschieden hat. Die DTI-Technologie (Digital Transducer Interface) wandelt analoge Signale direkt am Sensor in digitale um und leitet diese an den zentralen Crash Recorder DTI375.TH im Dummy weiter. Neben der Zuverlässigkeit und hohen Datenqualität profitiert Idiada auch von der Flexibilität der Messtechnik: Da nur noch ein Kabel aus dem Dummy führt, verringert sich die notwendige Leitungsführung und somit die benötigte Zeit zur Versuchsvorbereitung.

„Letzten Endes hat uns der Datenrekorder von Kistler überzeugt – eine innovative und zukunftsweisende Entwicklung“, erläutert Patxi Arana, Dummy und Elektronik Lab Manager – Passive Safety bei Idiada. „Deshalb haben wir nach vielen Tests und Treffen das DTI-Upgrade für unsere zwei Thor-Dummys bestellt. Diese neue Technologie wird unsere tägliche Arbeit um vieles erleichtern.“ Mit Unterstützung von Kistler baut Idiada auch die digitale Sensorenkalibrierung selbst im Haus auf.

Eine zukunftssichere Wahl

Die Vorteile dieser Innovationen werden schnell noch weiter an Bedeutung gewinnen, denn der Thor-Dummy löst in den nächsten Jahren den H3-Dummy sowohl in den USA als auch in Europa ab. Aktuell ist in den Testobjekt-Vorschriften für Crashtests zwar noch der H3-Dummy vorgeschrieben, aber ab 2020 wird der Thor-Dummy in Euro-NCAP-Versuchen allgemein eingesetzt. Viele Testlabore setzen deswegen bereits jetzt bei Tests die neue Dummy-Generation als Referenz parallel zum H3 ein. „Auch bei uns stand aufgrund der Thor-Dummys die In-Dummy-Messtechnik zur Diskussion“, erinnert sich Arana. „Hierbei hatten wir klare Vorstellungen für die Messtechnik: Start-Record-Funktion, 100 Sekunden Aufnahmezeit, Doppelabzug und ein nichtflüchtiger Speicher – Kistler konnte uns hier vor allem mit dem Datenrekorder überzeugen.“

Der neue kompakte Crash Recorder DTI375.TH von Kistler mit integriertem Flash-Datenspeicher kann einfach im Dummy eingesetzt werden und verfügt über eine integrierte Start-Record-Funktion. Die Datenaufzeichnung im Recorder kann zeitgleich mit allen Datenerfassungssystemen gestartet werden. Die erfassten Messdaten werden in einem zentralen Flash-Speicher abgelegt, wodurch eine nichtflüchtige Speicherung der Crash-Informationen gewährleistet wird. „Endlich müssen wir keine Sensoren mehr analog an ein Datenerfassungssystem anschließen“, freut sich Arana. „Das spart uns Zeit und Platz.“ Die bereits im Sensor digitalisierten und im Datenrekorder abgelegten Messdaten werden dann mittels Systemkabel für die Crashauswertung übertragen. Der DTI375.TH verfügt dabei mit 288 Messkanälen über eine sehr hohe Kanalanzahl. Sein mechanisches Design wurde speziell an die Platzverhältnisse in Thor-Dummys angepasst. co

Weitere Infos zu Crashtest-Dummy-Systemen:

http://hier.pro/V7aOL

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