Startseite » Produktion »

Drahtauftragsschweißen: Mit der neuen WAAM-Anlage der Amag components kann die TU Graz ihre Forschung u.a. mit Titan vorantreiben

Drahtauftragsschweißen
Amag schenkt TU Graz eine WAAM-Anlage

Zur Stärkung der Kooperation und zur Förderung der Forschung und Ausbildung im Bereich der additiven Fertigung schenkt die Amag der TU Graz nun eine hochmoderne Anlage aus dem Bestand der Amag components in Übersee am Chiemsee. Damit verdeutlicht das Unternehmen die hohe Bedeutung der Spitzenforschung und Ausbildung im Bereich der Metallurgie in Österreich.

Die Anlage mit einem Neuwert von rund 800.000 EUR wurde bei Amag components zuletzt für die Forschung und die Fertigung von Demonstrationsteilen aus Titan genutzt.

Drahtauftragsschweißen, Amag, TU Graz, WAAM-Anlage
Die WAAM-Anlage wurde bei Amag components zuletzt für die Forschung und die Fertigung von Demonstrationsteilen aus Titan genutzt.
Bild: Wolfgang Stadler

Im universitären Umfeld sollen nun Erkenntnisse zum Materialverhalten sowie zu den erzielbaren Eigenschaften der erzeugten Komponenten aus unterschiedlichen Werkstoffen gewonnen werden (z.B. auch Aluminium).

Den Studentinnen und Studenten steht damit ein hochmodernes industrielles Werkzeug für ihre Ausbildung zur Verfügung.

Drahtauftragsschweißen von Titanstrukturbauteilen

Die Amag als Österreichs größter Aluminiumhersteller und Verarbeiter ist vor eineinhalb Jahren in das Geschäft der Komponentenfertigung für Luft- und Raumfahrt durch Akquisition eingestiegen.

Das kürzlich zur Gänze übernommene Unternehmen Amag components mit den Standorten Übersee am Chiemsee und Karlsruhe ist ausgewiesener Spezialist in der mechanischen Bearbeitung von Aluminium- und Titanbauteilen. Amag components beschäftigt sich seit 2018/19 mit der additiven Fertigung für Titanstrukturbauteile  – in der Forschung bis hin zu Demonstrationsteilen.

Drahtauftragsschweißen, Amag, TU Graz, WAAM-Verfahren
Bild: Wolfgang Stadler
Drahtauftragsschweißen, Amag, TU Graz, Bauteil
Bild: Wolfgang Stadler

 

 

 

 

 

Mit dem sogenannten WAAM-Verfahren – Wire-Arc-Additive-Manufacturing (Drahtauftragsschweißen) – werden Bauteile schichtweise aufgebaut und anschließend durch mechanische Bearbeitung in die finale Form gebracht.

Die TU Graz betreibt ein Labor für additive Fertigung, das von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Franz Haas (Leiter des Instituts für Fertigungstechnik) und Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Christof Sommitsch (Leiter des Instituts für Werkstoffkunde, Fügetechnik und Umformtechnik) geleitet wird. Beide Professoren sind Mitglieder im wissenschaftlichen Beirat der Amag, einem Gremium, das die Amag in Fragen der F&E-Strategie und Projektauswahl berät und gleichzeitig ein Bindeglied zur universitären Forschung und Ausbildung ist. (eve)

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Video-Tipps

Unser aktueller Video-Tipp: 100 Jahre BMW

Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de