Express-Spritzguss-Verfahren: Herstellung vollwertiger Kunststoffteile

Zeitnaher Befreiungsschlag

Entwicklung eines voll funktionsfähigen Prototypen für ein preiswertes Motor-Managementsystem für das Unternehmen Scion-Sprays Ltd.
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Jeder Konstrukteur kennt die Situation: eine Messe oder eine Produktpräsentation steht bevor und die Zeit drängt. Benötigt werden einzelne Teile oder eine Vorserie aus echtem Material, um die volle Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen zu können.

Dieser Beitrag stammt von Proto Labs Limited, Mosbach

Eine Realisierung zu tragbaren Kosten gestaltet sich mit den bisherigen Lieferanten schwierig – zu lange ist der Weg zwischen Angebot, Abgleich, Produktion und Auslieferung. Der Dienstleister Proto Labs bietet im Bereich Rapid Manufacturing eine Lösung an.
Hier eine Story aus der Praxis: Larry Lukis war bis 1997 verantwortlich für die Entwicklung von neuen Produkten bei einem großen amerikanischen Druckerhersteller. Die 3D-Konstruktion erlaubte eine schnelle Erstellung von Modellen und Baugruppen. Aber immer wenn es an die Realisierung ging, wurde es langsam und kostspielig. Herkömmliche Prototypen und Kleinserien aus Ersatzmaterial waren unbrauchbar, da sie nicht wie die Originalteile belastbar waren. Larry ließ dieser unbefriedigende Zustand keine Ruhe: „Ich war es gewohnt, dass man einfach auf Drucken klickt, sobald eine Seite auf dem Computer fertiggestellt wurde, und das Endprodukt lag vor. So wünschte ich mir das auch für meine Modelle. Wochenlanges Warten und zehntausende Dollar für ein Spritzgussteil – das kann es doch nicht gewesen sein?“ Larry Lukis ist heute CTO von Proto Labs und hat mit seinen Services „Protomold“ und „Firstcut“ eine Lösung für Entwicklungsingenieure gefunden.
Vollwertige Teile auf Knopfdruck
„Wir haben den Fertigungsprozess von Spritzgusswerkzeugen automatisiert“, erklärt Thomas Langensiepen, Country Manager für Deutschland, Österreich und Schweiz, den Bereich Protomold. „Der Interessent lädt seine Modelldaten auf unsere Internetplattform und gibt seine Wünsche bezüglich Material und Menge an. Sofort analysiert ein patentierter Rechen-Logarithmus das Modell auf Machbarkeit. Spätestens nach einem Tag hat der Interessent mit „Protoquote“ ein unverbindliches und interaktives Angebot vorliegen, inklusive der dazugehörigen Machbarkeitsanalyse. Er kann sein Teil dreidimensional betrachten und erhält konkrete Vorschläge zur schnellen Realisierung, die farbig markiert sind. Bis dahin sind noch keinerlei Kosten entstanden und der Vorgang kann beliebig wiederholt werden. Verändertes Material oder Stückzahl wird in Echtzeit berechnet. Sobald alles auf „grün“ steht kann der Entwickler seine Teile in Auftrag geben. Je nach Expressstufe liegt das Ergebnis nach einem bis 15 Tagen auf dem Schreibtisch.“ Möglich machen dies Hochleistungsrechner und neuartigste Fertigungsformen in Verbindung mit tiefem CAD/CAM Know-how. „Firstcut“ bildet das Pendant zu „Protomold“ im CNC-Bereich. Hier werden in gleicher Geschwindigkeit Metall- und Kunststoffteile gefräst mit beeindruckenden Oberflächen. Das dazu passende Angebotsportal nennt sich „Firstquote“.
Einsatz in der Automobil-Branche
Besonders gerne greifen auch immer wieder Unternehmen aus der Automobil-Branche auf diese Dienstleistung zurück, wenn es darum geht Prototypenteile bzw. Vor- und Kleinserien in möglichst kurzer Zeit zu erhalten. Dies haben einige Unternehmen auch bereits in Form von Referenzberichten zum Ausdruck gebracht und erläutern ausführlich wie die gesamte Projektabwicklung mit Proto Labs abgelaufen ist. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei in der Schnelligkeit von Proto Labs. Gerade auch in der Automobil-Branche kann die schnelle Beschaffung von hochwertigen Prototypen-Teilen die Entwicklungszeiten erheblich verkürzen: Proto Labs hat die Wirtschaftlichkeit und die Lieferzeiten, die mit der Herstellung von Prototypenteilen und Kleinserien für europäische Hersteller verbunden sind, radikal verändert und hält den Geschwindigkeitsrekord in Angebot und Produktion.
Die Unterstützung für die Konstruktion von produktionsfähigen Kunststoffteilen beginnt bei Proto Labs bereits im Vorfeld der Realisierung durch entsprechendes Infomaterial. Sehr anschaulich sind die Kunststoffkörper „Cube, Torus und Protogami“ für Designer und Ingenieure. Sie zeigen den Entwicklern plastisch, wie Teile produktionsgerecht angelegt werden.
Proto Labs,
Tel.: 06261 6436 947, E-Mail:
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