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SKF kombiniert Federbeinlager und Federunterlage

Innovatives Federbein-Konzept verhindert vorzeitigen Verschleiß der dämpfenden Federunterlagen
SKF kombiniert Federbeinlager und Federunterlage und erreicht höhere Robustheit

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Federunterlage und Federbeinlager verschmelzen bei der Federbeinlösung von SKF durch eine chemische und mechanische Verbindung zu einer robusten Einheit Bild: SKF
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SKF hat eine neuartige Kombination aus Federbeinlager und Federunterlage für Federbeinsysteme auf den Markt gebracht: Dank einer speziellen Polymerfeder, die eine hochfeste Bindung mit der unteren Lagerschale eingeht, lässt sich mit weniger Komponenten eine höhere Robustheit erzielen. Zugleich sinken die Gesamtkosten für das Federbein. Die Lösung baut auf SKFs robuster MacPherson Suspension Bearing Unit (MSBU)-Technologie auf. Die Lösung umgeht die herkömmlichen Probleme, dass etwa Gummiauflagen unter den hohen Belastungen durch die Feder deformiert oder beschädigt werden. Dabei ist die Schnittstelle zwischen den Polymer- und Elastomerteilen so ausgelegt, dass die Federkräfte auf das Lager und die mechanischen Verankerungen zwischen den beiden Elementen bestmöglich verteilt werden. So trägt die integrierte Lösung nicht nur zum beabsichtigten Fahrspaß bei; sie vermeidet auch das Eindringen von Verunreinigungen zwischen Federbeinlager und Federunterlage und sorgt dadurch für eine stabile Leistung über die gesamte Produktlebensdauer.

Stabile Leistung über Produktlebensdauer

Durch diesen kombinierten konstruktiven Ansatz kann auch eine Leistungsverbesserung (wie Reibmomentstabilität oder Regulierung der Teileverformung) erreicht werden. Dafür stehen Simulationstools zur Verfügung, mit denen das statische und dynamische Verhalten der gesamten Einheit berechnet werden kann. Die Programme beugen auch dem Risiko ungewollter Kontakte zwischen den Komponenten vor.

Werkstoffe für jede Anforderung

Das Material der integrierten Federunterlage kann exakt an die Anforderungen im jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden. SKF verfügt über mehrere Werkstoffe, die für eine effiziente Massenproduktion im Spritzgussverfahren optimiert sind.

Um die Funktionalität der Lösung unter Anwendungsbedingungen abzusichern, hat das Unternehmen zudem einen vollständigen Material-Freigabeprozess etabliert. Dazu gehören Aspekte wie:

  • Materialfestigkeit,
  • statisches und dynamisches Verhalten,
  • Beständigkeit gegenüber typischen Verunreinigungen im Automobilbereich.
  • Beständigkeit gegenüber dem Temperaturbereich der Anwendung sowie
  • stabile Leistung über die gesamte Lebensdauer unter Berücksichtigung der Anwendungsbedingungen (verifiziert durch Prüfstandsversuche).

Vor seiner Markteinführung wurde das Konzept der integrierten Federbeinlagerung unter härteren Bedingungen getestet, als sie von den Automobilherstellern üblicherweise verlangt werden. Dazu gehörten etwa erweiterte Dauerlauftests mit Schmutzwasserbeaufschlagung, Langzeittests unter dynamischen Lasten mit variablen Frequenzen sowie beschleunigte Alterungstests, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturschwankungen und typischen Verunreinigungen zu ermitteln. mc

Kontakt:

SKF GmbH

Gunnar-Wester-Str. 12

97421 Schweinfurt

Tel. 09721/56-0

www.skf.de

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