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Functions-on-Demand-Lösungen von Commercetools in vernetzten Fahrzeugen

Connected Mobility
Functions-on-Demand-Lösungen von Commercetools in vernetzten Fahrzeugen

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Das vernetzte Auto, vor ein paar Jahren noch eine Zukunftsvision, ist Realität geworden. Verkehrsinformationen in Echtzeit erhalten oder sogar Einkäufe tätigen – das Internet hat in Fahrzeugen Einzug gehalten. Mit einem Sprachassistenten wird das Fahrzeug zu einem vielseitigen Touchpoint, der für Marken und Händler immer interessanter wird. Commercetools bietet in diesem Umfeld Functions-on-Demand-Lösungen an, die es Fahrern ermöglichen sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen.

Hauke Rahm, Head of Customer Success, Commercetools GmbH, München

Das Mobilitätsverständnis befindet sich derzeit in starkem Wandel. Während sich die Automotive-Industrie durch die Entwicklung von Sensoren und IT-Systemen dem Ziel des autonomen Fahrens nähert, treibt die öffentliche Verwaltung den Ausbau der Infrastruktur für E-Fahrzeuge voran. Von der effektiveren Zeitnutzung während der Autofahrt bis hin zur Inklusion von Menschen mit starken Sehschwächen oder anderen Einschränkungen im Straßenverkehr: Die künftigen Entwicklungen versprechen zahlreiche Vorteile. Doch bislang ist das elektrische, vollkommen selbstfahrende Auto noch Zukunftsmusik. Denn neben technischen Herausforderungen sind noch einige Hürden wie Rechts- und Sicherheitsfragen zu überwinden.

Wesentlich naheliegender sind Connected-Mobility-Konzepte, die das Fahrerlebnis schon heute benutzerfreundlicher gestalten, aber ihr volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft haben. Diese halten für Marken, Händler und Automobilhersteller nie dagewesene Chancen bereit.

Functions-on-Demand-Lösungen

Connected Mobility beschreibt den Austausch und Empfang von Daten zwischen Fahrzeug und Internet. Ähnlich wie bei einem Mobiltelefon wird diese Vernetzung durch telematische Boxen ermöglicht, mit denen Nutzfahrzeuge als nächster großer Schritt in der Digitalisierung der Automobilbranche ausgestattet werden. Dadurch wird das Auto selbst zu einem IoT-Gerät auf vier Rädern. Ein denkbares Geschäftsmodell im Bereich Connected Mobility, um die Funktionalität dieses vernetzten Autos noch zu erweitern, sind functions on demand (FOD). Diese digitalen Dienste lassen sich auch nach Kauf des Fahrzeuges noch zu dem Zeitpunkt freischalten, zu dem sie benötigt werden. Sie sorgen dafür, dass sich Fahrer rundum sicherer, effektiver, kostengünstiger und angenehmer im Straßenverkehr bewegen. Einige dieser Anwendungen, wie Funktionen aus den Bereichen Licht, Fahrerassistenz und Infotainment, werden bereits von Automobilherstellern auf Smartphone oder Tablet angeboten. Mit dem Angebot dieser Dienste kratzen Hersteller aber noch ganz an der Oberfläche des Potenzials. Denn durch ganzheitliche, integrierte, smarte Konzepte eröffnen sich bisher noch ungeahnte Möglichkeiten. Beispielsweise könnten die Services künftig automatisch die ideale Fahrtroute mit einem Zwischenstopp an der nächsten freien Ladestation planen und durch vorausschauende Wartung die Instandhaltungskosten des Fahrzeugs reduzieren. Backend-Algorithmen können Ausfälle vorhersagen, senden im Gefahrenfall eine Meldung an den Nutzer und benachrichtigen automatisch einen Pannendienst.

In-Car Commerce: Das Auto als neuer Verkaufskanal

Neben functions on demand dürften in nächster Zeit vor allem In-Car-Commerce-Konzepte für Marken, Händler und Automobilhersteller interessant werden. Denn die Deutschen verbringen einen signifikanten Anteil ihrer Zeit im Auto, darunter durchschnittlich mehr als 120 Stunden pro Jahr im Stau, so eine Studie des Verkehrsinformationsanbieters INRIX. Sie befinden sich dabei in einem bequemen, von Mitmenschen abgetrennten Raum ähnlich den eigenen vier Wänden – und damit in der idealen Lage, um beispielsweise Einkäufe zu erledigen. Von anderen Möglichkeiten des Online-Shoppings hebt sich der In-Car Commerce dabei vor allem in einem Punkt ab: Das Fahrzeug kann als vollkommen mobiler Touchpoint betrachtet werden und vermag es, Konsumenten direkt zum PoS zu befördern. Beispielsweise ist es so möglich, während der Fahrt schon einmal einen Warenkorb bei einem Lebensmittelgeschäft zusammenzustellen. Anschließend wird zur Abholung automatisch die effektivste Route zum Laden berechnet. Doch nicht nur die Erledigung von Lebensmitteleinkäufen von unterwegs ist denkbar. Auch das Finden, Reservieren und Bezahlen von Parkplätzen im Vorhinein wird mit Connected-Mobility-Konzepten möglich sein und so das Verkehrsaufkommen reduzieren. Zudem könnte die Gastronomie durch die Möglichkeit, Speisen von unterwegs vorzubestellen oder Tische zu reservieren, höhere Umsätze generieren.

Bedienung durch Sprachassistenten

Damit der Fahrer bequem von unterwegs einkaufen kann, ohne die eigene Sicherheit oder die der anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden, bietet sich der Einsatz von Sprachassistenten für den In-Car Commerce an. Bereits jetzt ist die Bedienung des Navigationssystems per Stimme oder die Telefonie mittels Freisprechanlage für Fahrer völlig selbstverständlich geworden. Dabei hat man beide Hände frei, wird nicht durch einen Bildschirm abgelenkt und muss das Auto nicht erst anhalten, um sicher Transaktionen wie Lebensmitteleinkäufe zu erledigen. Als weitere Möglichkeit ist eine Bedienung über Bildschirme durch den Beifahrer denkbar, der so die Fahrtzeit sinnvoll nutzen kann. Ganz gleich, auf welche Art und Weise Fahrer mit ihrem Fahrzeug interagieren werden – es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Auto ein ebenso selbstverständlich verwendetes Mobilgerät sein wird wie das Smartphone oder das Tablet.

Anbieterwettkampf um Platz im Auto

Sobald die technischen Voraussetzungen für die Umsetzung von In-Car Commerce-Lösungen geschaffen sind, wird es durch dieses Potenzial zu einem Wettlauf der Anbieter kommen. Denn nur wer sich einen Platz im Auto sichert, also seine Anwendung auf dem integrierten mobilen System platziert, wird über den Touchpoint Umsätze generieren. In diesem Szenario profitieren am meisten die Automobilhersteller, denn ihnen kommt die Rolle der Gatekeeper zu, die über Kooperationen mit Händlern und Marken entscheiden. Die Anwendungsmöglichkeiten von Connected Mobility im Allgemeinen und In-Car Commerce im Speziellen sind zahlreich. Allen Lösungen ist gemeinsam, dass sie das Fahrerlebnis der Zukunft auf dem Weg zum vollkommen autonomen Fahren effektiver, nutzerfreundlicher und innovativer als je zuvor gestalten werden. jg

Details zu den Lösungen von Commercetools für die Automobilindustrie:

hier.pro/EYpDJ

Kontakt:

Commercetools GmbH
Adams-Lehmann-Str. 44
80797 München
+49 89 9982996-0
ondemand@commercetools.com
www.commercetools.com/de/


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