Elektrischer Antriebsstrang ist Beitrag zum Gesamtkonzept

VDI-Kongress Dritev: Getriebe und die neuen CO2-Grenzwerte

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In ihren Vorträgen zeigen die Redner des VDI-Kongresses Dritev, dass sie die reine Konzeptebene der systemisch gedachten Antriebssysteme verlassen haben und bereits bei der Umsetzung in die Serie sind Bild: VDI Wissenszentrum
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Bei dem internationalen VDI-Kongress Dritev am 24. und 25. Juni 2020 in Bonn tauschen sich europäische OEM über die aktuelle Problematik aus, die mit den immer niedrigeren geforderten CO2-Grenzwerten einhergehen. Seit 2020 gelten neue Grenzwerte des Flottenverbrauchs der Autohersteller. Als Nenn-Grenzwert gelten nun 95 g CO2 pro Kilometer. Bei Nichteinhaltung der Grenzwerte sind Strafzahlungen je nach Zielverfehlung fällig. Damit ist das von der EU gesetzte CO2-Ziel für Pkw das schärfste weltweit. In den USA sind seit Jahresbeginn 121 g CO2 je Kilometer vorgeschrieben, in China 117 g und in Japan 105 g.

Im Zuge der Elektrifizierung des Antriebsstrangs ist das Getriebe im Automobil nicht mehr nur als ein einzelnes Bauteil zu betrachten, sondern als Beitrag zu einem Gesamtkonzept. Die Abstimmung der einzelnen Komponenten erfolgt somit unter systemischen Aspekten, die in Kombination ein möglichst emissionsarmes und effizientes Fahrzeug hervorbringt, das sich in Serie produzieren lässt.

Systemisch gedachte Antriebskonzepte

In ihren Vorträgen zeigen die Experten, dass sie die reine Konzeptebene der systemisch gedachten Antriebssysteme verlassen haben und bereits bei der Umsetzung in die Serie sind. So spricht Marcus Sommer von Mercedes-Benz über das Konzept des 9G-Tronics. Durch eine modulare Elektrifizierbarkeit lassen sich im Baukastenprinzip verschiedene Grade der Elektrifizierung verwirklichen. Im Fokus stehen dabei vor allem der Aufbau sowie die Funktionalität. Ein weiteres Thema auf der Dritev ist das hocheffiziente Getriebe im vollelektrischen Antriebstrang des neuen Porsche Taycan. Der Taycan erreicht aufgrund von einer Effizienzsteigerung an dem Vorder- und Hinterachsgetriebe einen extrem hohen Wirkungsgrad. An der Vorderachse gelangt die Kraft der E-Maschine über ein koaxial verbautes, kompaktes Eingang-Planetengetriebe an die Vorderräder. Das an der Hinterachse verbaute Zweigang-Getriebe verschafft dem Taycan im ersten Gang eine noch stärkere Beschleunigung, während der zweite Gang eine große Effizienz bei sehr hohen Geschwindigkeiten sicherstellt. mc

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VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Tel. 0211/6214-201
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www.vdi-wissensforum.de

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