Bertrandt auf der IAA: Fahrdynamiksimulator und Gestensteuerung

Fahrverhalten live erlebbar

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Fahrspaß pur verspricht der von Bertrandt weiterentwickelte Fahrdynamiksimulator. IAA-Besucher können ihr individuelles Fahrverhalten ganz nach ihren persönlichen Vorlieben live erleben – Fahrdynamikregel- und Fahrerassistenzsysteme inklusive.

Eine Plattform trägt den Fahrersitzplatz mit Lenkrad und Pedalerie. Die Fahrumgebung wird auf drei Monitoren visualisiert. Ein Quadropod mit vier elektromechanischen Zylindern simuliert die Bewegung in vier Freiheitsgraden – Nicken, Wanken, Huben und Gieren. Der im Vergleich zur ersten Version hinzugewonnene Freiheitsgrad des Gierens intensiviert das Fahrgefühl in dynamischen Manövern; die Bewegung um die Hochachse kann zum Beispiel ein Übersteuern abbilden. Zudem werden vier weitere Aktoren eingesetzt, die Anregungen im Frequenzbereich >10 Hz darstellen können. Diese bilden Einflüsse ab, die über die Fahrbahn, das Fahrwerk und die Lenkung in das Fahrzeug eingeleitet werden.
Die Gesamtfahrzeug-Simulation mithilfe des Echtzeitsystems CarMaker und Matlab/Simulink ermöglicht es, Fahrdynamikregel- und Fahrerassistenzsysteme schnell zu implementieren, ihre Wirkungsweise darzustellen und die Auswirkungen verschiedener Abstimmungen und Regelstrategien subjektiv erlebbar zu machen. Durch die freie Modellierung der Fahrzeugumgebung lassen sich kritische Fahrzustände reproduzierbar nachstellen. Die Datenfusion von Fahrstilerkennung und Sensorik ermöglicht Fahrerassistenzsystemen, das individuelle menschliche Verhalten zu adaptieren und infolge die Akzeptanz des Anwenders für neue Technologien zu steigern – beispielsweise, um den Fahrer an das automatisierte Fahren heranzuführen.
Bertrandt hat zudem ein Bedienkonzept entwickelt, um die visuelle und manuelle Ablenkung des Fahrers zu reduzieren. Das Konzept b.Motion II basiert auf einem berührungslosen Gesten- und Anzeigekontrollsystem. Es ermöglicht dem Fahrer, Funktionen durch Handbewegungen zu steuern, ohne den Blick von der Straße abzuwenden. Ein Head-Up-Display (HUD) projiziert die Systemrückmeldungen auf die Windschutzscheibe. Ein 3-D-Motion-Sensor erfasst die Gesten, die dann auf Plausibilität geprüft und in Steuerbefehle umgewandelt werden.
IAA: Halle 5.1, B20
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