Startseite » Elektronik+Software »

Direkt verbunden

Steckverbinder-Branche hat Potenzial: Kontaktierung direkt auf der Leiterplatte
Direkt verbunden

Anzeige
Die Würth Elektronik ICS GmbH & Co. KG bringt eine neue elektrische Verbindungstechnik auf den Markt, die Maßstäbe für die Kontaktierung auf der Leiterplatte setzt und das Potenzial hat, die Steckverbinder-Branche nach- haltig zu verändern.

Der Autor: Stephan Christ, Leiter des Unternehmensbereiches Skedd, Würth Elektronik ICS GmbH & Co. KG, Öhringen

Bei der Technologie mit dem von Würth gewählten Namen Skedd handelt es sich um eine lötfreie Direktsteck-Verbindung für Leiterplatten. Sie ermöglicht Einzelkabel, Steckverbinder und andere Komponenten direkt, das heißt ohne ein Adapterteil mit der Leiterplatte zu verbinden. Die spezielle Form des Skedd- Kontaktes und der Verriegelungsmechanismus des Skedd-Gehäuses gewährleisten eine sichere elektrische und mechanische Verbindung. Somit wird mit Skedd eine Systemvereinfachung durch Weglassen einer Verbindungsebene bei mindestens gleicher Funktionalität, mindestens gleicher Qualität und einfacherer Handhabung erreicht.
Ziel: einfach und robust
Kein elektrisches oder elektronisches System kommt heute ohne Steckverbindungen aus. Gleichzeitig ist aber aus der Pannenstatistik der führenden Pkw-Hersteller bekannt, dass Kontaktierungsfehler nach wie vor zu den häufigsten Ausfallursachen gehören. „Angesichts der enormen wirtschaftlichen und technischen Bedeutung dieser Verbindungstechnik haben wir uns das Ziel gesetzt, eine einfachere und damit robustere Verbindungslösung bereitzustellen. Da wir durch unser Geschäftsmodell seit vielen Jahren leiterplattenbasierte Verbindungslösungen entwickeln und deren Schwachstellen kennen, war die Maßgabe: Vereinfachen durch Weglassen“, erläutert Dr. Klaus Wittig, Geschäftsführer der Würth Elektronik ICS. Die Vorteile der Skedd-Technologie überzeugen durch die enormen Einsparungspotenziale und die Eliminierung von möglichen Fehlerquellen in Kombination mit einer Qualitätsoptimierung. Durch den Einsatz der Skedd-Steckverbinder entfällt eine komplette Verbindungsebene. Bis zu 50% Materialkosten und bis zu 30% Prozesskosten können dadurch eingespart werden. Die Bauhöhe und das Gewicht der Gesamtlösung werden geringer und die Montage wird wesentlich einfacher, da die Steckverbinder von Hand mit der Leiterplatte verbunden und wieder gelöst werden können. Auch Board-to-Board Steckverbindungen sind mit Skedd möglich und werden bereits in diversen Applikationen praktiziert. Das Reduktionspotenzial von Material und Prozessen macht zudem außergewöhnliche Lösungen möglich, die bisher auf konventionellem Weg gar nicht realisierbar waren.
Mit der Adapterebene entfällt ebenfalls eine elektrische Schnittstelle. Damit reduziert sich der elektrische Übergangswiderstand signifikant. Die Erwärmung des Gesamtsystems ist geringer und durch Eliminierung einer potenziellen Fehlerquelle sicherer. Schließlich ist Skedd eine grüne Technologie: Die Steckverbinder sind wiederverwendbar, einfach zu recyceln und kommen ohne Chemikalien und geringen Energieverbrauch im Herstellungsprozess aus.
Gesicherte Funktion
Die Skedd-Technologie wurde umfassend in akkreditierten Labors qualifiziert. Dabei standen vor allem die hohe elektrische Zuverlässigkeit, die einfache Handhabung sowie die mechanisch sichere Verbindung zwischen Steckverbinder und Leiterplatte im Fokus. Die Technologie wurde nach Automotive-Standards geprüft, da diese die höchsten Anforderungen darstellen. Parallel dazu wurden durch Kunden Benchmark-Tests durchgeführt, um objektive Resultate zu erhalten. Die bisher erbrachten Nachweise und Erfahrungen bestätigen, dass Skedd alle technischen Anforderungen an eine industrietaugliche Steckverbindung erfüllt, und in Einzelfällen sogar übertrifft. Dies bestätigt auch René F. Oberhänsli, der Geschäftsführer der S-Tec electronics AG, des Schweizer Herstellers von LED-Beleuchtungen und Steuerungen: „Zusammen mit Würth Elektronik ICS haben wir die Skedd-Technologie für die Verbindung von LED-Leiterplatten entwickelt. Die herausragenden Merkmale in der Anwendung sind die minimale Höhe, die schlanke Abmessung, die hohe Stromtragfähigket und die lötfreie Verbindungstechnik. So werden LED-Streifen ohne störende Schatten miteinander verbunden.“
Alternative für gängige Verbindungslösungen
Das Anwendungsspektrum für Skedd ist groß. Es reicht vom Automotive-Bereich über die breiten Felder in der Industrieelektronik – hier vor allem in der Automatisierung oder in der Solarindustrie – bis hin zur Telekommunikation, bei Haushalts- und Küchengeräten oder in der Unterhaltungselektronik.
Skedd bietet eine Alternative für viele gängige Verbindungslösungen verschiedenster Anwendungskategorien wie Hochstrom-Steckverbinder (Automotive und Non-Automotive), Signal-Steckverbinder (niedrig- und hochpolig), Board-to-Board-Verbinder (vertikal, horizontal, gewinkelt), Flachbandkabel, oder sogar der Montage von Komponenten auf Leiterplatten (z. B. Sicherungen, Relais, LED – direktes Stecken der Komponenten anstatt Löten!)
Würth Elektronik ICS, Tel.: 07941 9205-586, sandra.herter@we-online.de
Anzeige
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Video-Tipps

Unser aktueller Video-Tipp: 100 Jahre BMW

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de