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Unabhängigkeit von globalen Lieferketten und höhere Krisenresilienz: Upcell – European Battery Manufacturing Alliance gegründet

Upcell – European Battery Manufacturing Alliance
Neue Allianz fördert die europäische Batterieherstellung

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Anfang Oktober 2022 wurde in Paris die Non-Profit-Organisation Upcell – European Battery Manufacturing Alliance zur Förderung europäischer Batterieherstellung gegründet. Bild: Schneider Electric

Um eine Wertschöpfungskette für die Entwicklung der europäischen Batterieindustrie aufbauen und Europa wirtschaftlich autonomer machen, wurde Anfang Oktober 2022 die Non-Profit-Organisation Upcell – European Battery Manufacturing Alliance in Paris gegründet. Unter der Leitung von Claude Laperiere, dem Präsidenten der Upcell Alliance, kamen dazu die 38 Gründungsmitglieder aus Industrie und Wissenschaft zusammen. Mit der Universität Oldenburg und Dürr Megtec, einem Mitglied der Dürr Group, sind auch Vertreter aus Deutschland dabei.

Leistungsfähige, möglichst leichte Stromspeicher sind essenziell für die Mobilitätswende. Dass mit der Gründung der Upcell Alliance gerade die europäische Batterieproduktion weiter gefördert wird, steht letztlich auch im Zusammenhang mit dem geplanten Verkaufsverbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotor in der EU. Gleichzeitig soll so auch eine gewisse Unabhängigkeit von globalen Lieferketten sowie eine höhere Krisenresilienz geschaffen werden.

Zu diesem Zweck wird sich die Non-Profit-Organisation künftig europaweit bei Projekten einbringen, die sich thematisch mit der Energiespeicherherstellung befassen. Zudem plant die Upcell Alliance, mithilfe öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen, Werbeaktionen und Konferenzen, auf die Vorteile eines wirtschaftlich autonomen Europas aufmerksam zu machen und den internationalen Austausch zu fördern.

Mitglieder aus Forschung und Industrie

Abgesehen von ihrem Engagement für eine europäische Batterieherstellung, ist die Upcell Alliance auch als Austauschplattform für Branchenvertreter gedacht. Hier kommen Forschung und Industrie zusammen. So sind insgesamt sieben verschiedene Hochschulen und Universitäten sowie die Forschungsinitiative Battech Teil der neuen Organisation. Vonseiten der Industrie sind zudem Unternehmen vertreten, die den gesamten Prozess der Batterieherstellung abdecken – inklusive der drei entscheidenden Schritte Elektrodenherstellung, Montage der Batteriezellen sowie Zusammenbau der Batteriepacks.

Die Mitglieder im Überblick: ACC, Alfi Technologies, Arkema, BasqueVolt, Battech-IREC-Eurecat, Blue Solutions, Bühler, Caire Automation, CESI, CIC EnergiGune, Cleia, Comau, Comexi, Eltronic, Ensam, Fives Group, Freyr, Grenoble INP institut d’ingénierie et de management, Groupe Huguet, HESAM University, Incore Systèmes, Ingecal, InoBat, Jorgensen Engineering, Lazpiur, le cnam, MTB Recycling, NPB Automation, Ose Group, Politecnico di Milano, Rousselet Robatel, Schneider Electric, Sunlight Group, Technax, Universität Oldenburg, Université Grenoble Alpes (Grenoble INP – UGA), Verkor.

Der französische Tech-Konzern Schneider Electric wird als Lieferant für elektrische Komponenten und Automatisierungslösungen eingebunden sein. Warum, erklärt Christophe de Maistre, Zone President DACH bei Schneider Electric: „Für uns ist es ein wichtiges Anliegen, von Anfang an Teil der Upcell Alliance zu sein. Gemeinsam mit anderen europäischen Unternehmen wollen wir die hiesige Batterieproduktion weiter ausbauen und dafür sorgen, dass die europäische Industrie im Wettbewerb um die beste Fertigung mithalten kann. Als Impact Company ist es uns dabei ein ganz besonderes Anliegen, mit unserem Engagement zu einer erfolgreichen Mobilitätswende beitragen zu können.“ (eve)



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