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Dätwyler baut seine Werkstoffkompetenz hinsichtlich E-Mobilität aus

Dichtungen für Elektrofahrzeuge
Dätwyler baut seine Werkstoffkompetenz aus

Dätwyler erweitert mit “elektrisch und thermisch leitfähigen und elektromagnetischen Interferenz (EMI) abschirmenden Materialien (ETEMI)” seine firmeninternen Kompetenzen. Das ETEMI-Projekt wurde 2020 als Antwort auf die Herausforderungen bei neuen Mobilitätsanwendungen – und darüber hinaus – ins Leben gerufen und umfasst eine Werkstoffentwicklungsbrandbreite, die von gewöhnlichen Elastomeren, über Flüssigsilikonkautschuk (LSR) bis hin zu Thermoplasten sowie deren Verbunde zu z.B. Metallen, Kunststoffen oder Fasern reicht. Ziel ist es, für Kunden, die sich in Richtung Hybrid- und batterieelektrische Fahrzeuge diversifizieren, die gesamte Palette systemkritischer Dichtungskomponenten mit erweiterten Funktionalitäten, wie das Erfassen der Dichtungsintegrität oder das lokale Halten elektrischer Ladung in einer Batteriedichtung, bereitstellen zu können.

Dichtungskomponenten für die E-Mobilität

Das Projekt ist der Impulsgeber für den Aufbau einer Werkstoffmatrix, die alle Eigenschaften mit sich bringt, um elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie die Abschirmung von elektromagnetischen Interferenzen (EMI) gekoppelt oder entkoppelt einzusetzen, was in einer Vielzahl von Einsatzszenarien notwendig ist:

  • Das Wärmemanagement einer Batterie für Elektrofahrzeuge könnte beispielsweise zum Teil über das Dichtungsmaterial gesteuert werden, das gleichzeitig die EMI-Abschirmung übernimmt. Dadurch würden Komponenten wie Sensoren und kritische Steuereinheiten vor Umwelteinflüssen sowie elektromagnetischen Störungen geschützt.
  • Elektrische Leitfähigkeit für Entladungs- und antistatische Materialien lässt sich ebenfalls über die Dichtungstechnik realisieren.

Es gibt viele Beispiele für diese kombinierte Funktionalität, die es erlaubt, auf bestimmte Komponenten wie etwa metallische Leiter zu verzichten, wodurch eine Gewichtsreduzierung erzielt wird. Insgesamt geht es entsprechend nicht nur darum, eine Dichtung mit hoher Leistungsfähigkeit bereitzustellen, sondern dieser Dichtung auch die Eigenschaften mitzugeben, die die vielen zusätzlichen Anforderungen im Bereich der Elektrifizierung erfüllen.

Dätwyler forscht mit Blick auf die Normen

Im Rahmen des Projekts hat Dätwyler seine Expertise unter anderem beim hauseigenen Mischen spezieller Werkstoffe mit eigens entwickelten Mischprogrammen sowie bei der umfassenden Analyse und Prüfung neuer Materialien ausgebaut. Daher wurden für die internen Labore das erforderliche Fachwissen samt der notwendigen Technologien bereitgestellt, um Werkstoffe zu entwickeln und zu testen, die den höchsten Anforderungen unterschiedlicher regulativer Normen entsprechen – etwa ISO 1853 und ASTM D911 für die elektrische Leitfähigkeit, ASTM D4935–18 zur Analyse der EMI-Abschirmwirkung oder DIN EN 993–15 zur Charakterisierung der Wärmeleitfähigkeit der entwickelten Elastomermischungen. (eve)

Dätwyler Mobility
Gotthardstrasse 31
6460 Altdorf, Schweiz
Tel. +41 41 875 11–00
mobility@datwyler.com
www.datwyler.com

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