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Brennstoffzellen stellen hohe Anforderungen an die Dichtwerkstoffe

Elektromobilität
Brennstoffzellen stellen hohe Anforderungen an die Dichtwerkstoffe

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„Wir sehen die Entwicklungen in der Brennstoffzellen-Technologie positiv – und auch als wichtigen Baustein der Energiewende“, sagt Dr. Anna Berger Research & Development, Frenzelit GmbH. Bild: Frenzelit
Frenzelit ist darauf spezialisiert, Dichtungen „nach Maß“ herzustellen. Mit Hilfe modernster Technik lassen sich die Dichtungen exakt an die Erfordernisse des jeweiligen Einsatzzweckes anpassen. Dr. Anna Berger, Research & Development, Frenzelit GmbH, erläutert im Interview das Potenzial der Brennstoffzellen-Technologie und welche Rollen Dichtungen und deren Werkstoffe dabei spielen.

Interview: Michaela Wassenberg, freie Journalistin in Nürnberg

Michaela Wassenberg: Frau Dr. Berger, wie kam es zu Ihrem Engagement bei Wasserstoff-Anwendungen und Brennstoffzellen-Applikationen?

Dr. Berger: Emissionen zu reduzieren oder gar zu vermeiden ist unser zentraler Anspruch bei der Entwicklung von Dichtungsmaterialien. Unsere Dichtungen sind um ein Vielfaches dichter als marktübliche Standarddichtungen. Insofern sind die Brennstoffzelle und der Ausbau nachhaltiger Energiekonzepte hin zu Wasserstoffanwendungen aufgrund der hohen Dichtheitsanforderungen ein sehr interessantes Entwicklungsfeld für uns.

Wassenberg: Welchen Gefahren oder Herausforderungen begegnen Sie bei Ihren Brennstoffzellen-Projekten?

Dr. Berger: Wasserstoff ist aufgrund seiner winzigen Moleküle ein extrem schwierig abzudichtendes Medium, das es angesichts seiner explosiven Eigenschaften unbedingt abzuschirmen gilt. Zudem steht und fällt der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle und damit ihre Leistungsfähigkeit mit dem Dichtheitsgrad der Anwendung. Nicht zuletzt ist das Dichtungsmaterial widrigen Bedingungen ausgesetzt wie aggressiven Medien oder hohen Temperaturen. Einem guten Dichtungsmaterial kommt daher für die Zukunft der Brennstoffzellentechnologie und weiterer Wasserstoffanwendungen eine zentrale Rolle zu.

Wassenberg: Das Potenzial der Brennstoffzellen-Technologie kommt in Wellen immer wieder ins Gespräch und wird aufgrund technologischer Unzulänglichkeiten, mangelnder Infrastruktur oder zu hoher Kosten wieder fallengelassen. Wie bewerten Sie aktuell die Zukunftschancen der Brennstoffzelle?

Dr. Berger: Wir sehen die Entwicklungen in der Brennstoffzellen-Technologie positiv – und auch als wichtigen Baustein der Energiewende. Auch wenn die Batterie bei Pkws derzeit der Energieträger der Stunde ist, gibt es viele Bemühungen, zum Beispiel Lkws oder auch den Schiffsverkehr brennstoffzellentauglich zu machen. Die Kosten-Nutzen-Relation lässt sich auch über die Verbesserung der Lebensdauer der Brennstoffzelle effizienter gestalten. Wir hoffen, dass trotz der schwierigen Handhabung von Wasserstoff künftig die Infrastruktur diesbezüglich deutlich ausgebaut und mehr Wasserstoff aus grünem Strom verfügbar gemacht wird, um beispielsweise Privathaushalte breiter über Brennstoffzellenheizungen versorgen zu können. Das Potenzial für eine klimafreundliche Energieoption ist vorhanden. Bei Frenzelit haben wir mit unseren Dichtungslösungen bereits die passenden Antworten für diese Zukunftstechnologie.

Mehr Informationen zur Kompetenz von Frenzelit in Sachen Mobilität:
hier.pro/oLNWt

Kontakt:
Frenzelit GmbH
Frankenhammer
95460 Bad Berneck
Tel. +49 9273 72–0
info@frenzelit.com
www.frenzelit.com

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