Von Hybrid-Lösungen bis hin zu rein elektrischen Antrieben

ZF elektrifiziert alle Fahrzeugarten bis zum 40-Tonner

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Bild: ZF
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ZF treibt die Elektrifizierung von Fahrzeugen konsequent voran: Der Technologiekonzern bietet bereits heute unterschiedlichste Hybrid- und rein elektrische Antriebslösungen für nahezu jedes Fahrzeugsegment in Serie. 2008 fertigte ZF als erstes Unternehmen in Europa Hybridmodule in Serie. Das 8-Gang Plug-in-Hybridgetriebe (8P) für Pkw mit Längs-Antrieb verbauen mittlerweile mehrere Hersteller in unterschiedlichen Fahrzeugmodellen. Ein nahezu bauraumneutral im Automatgetriebe integriertes Hybridmodul steuert hier 90 kW und 250 Nm Drehmoment bei. Zur Effizienz trägt die schleppmomentreduzierte Trennkupplung bei, die den Verbrennungsmotor im E-Modus vollständig abkoppelt. Noch dynamischer schaltet das 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (8DT), das insbesondere für Sportfahrzeuge mit Längs- oder Allradantrieb konzipiert ist. ZF entwickelte es zusammen mit Porsche als optionales Plug-in-Hybridsystem, das rein elektrisch 100 kW und 400 Nm bereitstellt. In der AWD-Variante des Hybridgetriebes ist zudem der Allradverteiler integriert, der das Drehmoment bedarfsgeregelt an die Vorderachse leitet.

Das elektrische Achsantriebssystem von ZF dagegen wirkt nicht im Getriebe, sondern ist direkt mittig auf der Achse positioniert. Gemäß dem „Plug-and-Drive“-Prinzip fasst es entscheidende Systemkomponenten in einem kompakten Modul zusammen: konkret eine elektrische Maschine, ein zweistufiges Ein-Gang-Stirnradgetriebe samt Differenzial, eine Parksperre, das Gehäuse, den Kühler sowie die Leistungselektronik inklusive Steuerungssoftware. Der Achsantrieb bringt bis zu 150 kW und 3500 Nm Achsdrehmoment mit. Im ZF-Konzept „eAMT“ (für „electrified Automated Manual Transmission“) kompensiert es außerdem jene Vortriebspausen, die bei Gangwechseln mit automatisiertem Schaltgetriebe auftreten. Das Ergebnis ist eine ruckfreie, druckvolle Beschleunigung, die es bislang nur bei deutlich aufwändigeren Hybridkonfigurationen gab.

Im Nutzfahrzeug-Bereich macht das automatische Getriebesystem Traxon Hybrid etwa 40-Tonnen-Lkw und Reisebusse um bis zu 7 % sparsamer: Eine elektrische Maschine samt integrierter Übersetzungsstufe – positioniert zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe – unterstützt mit maximal 130 kW und 1200 Nm Abtriebsmoment. Während Traxon Hybrid auf der Fernstrecke parallel zum Dieselantrieb arbeitet, kann es in der Innenstadt sowie beim Rangieren auf Betriebshöfen auch als alleiniger, lokal emissionsfreier und leiser Antrieb dienen. mc

www.zf.de

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