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Radar erkennt auch verdeckte Fußgänger

Unfallfreies Fahren: Technologien von Continental machen Nutzfahrzeuge sicherer
Radar erkennt auch verdeckte Fußgänger

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Keine Verkehrstoten, keine Verletzten, keine Unfälle: Continental hat sich mit der Vision Zero das unfallfreie Fahren zum langfristigen Ziel gesetzt. So machen zahlreiche Komponenten und Systeme des Unternehmens nicht nur Pkw, sondern auch Nutzfahrzeuge sicherer. Der neue Fernbereichsradar für Nutzfahrzeuge beispielsweise erkennt sogar Fußgänger, die teilweise verdeckt sind, und leitet im Notfall Bremsmanöver ein.

Damit Lkw-Fahrer in kritischen und unübersichtlichen Situationen schnell und sicher reagieren können, unterstützt sie die Radartechnologie von Continental. Der hochauflösende Fernbereichsradar (Advanced Radar Sensor) unterscheidet zwischen statischen sowie bewegten Objekten. Mit einer Sensorreichweite von bis zu 250 m und einem breiten Sichtfeld kann er den Fahrer rechtzeitig in Gefahrensituationen warnen. Notfalls wird ein automatischer Bremseingriff eingeleitet.

Das Besondere: Neben Fahrzeugen werden erstmalig auch Fußgänger erkannt. So lassen sich schwere Unfälle im Stadtverkehr verhindern. Denn der Radar erkennt sogar durch ein Fahrzeug teilweise verdeckte Fußgänger. Ein ebenso großer Vorteil des Sensors ist seine Robustheit: Selbst bei schlechten Sichtverhältnissen durch Nebel, Sprühregen oder blendende Sonneneinstrahlung erkennt er Objekte zuverlässig.
Radarsensor ermöglicht bedeutenden Schritt in Richtung Unfallvermeidung
Neben dem Notbremsassistenten können auf Basis des Fernbereichsradars zudem weitere Funktionen wie die vorausschauende Kollisionswarnung (Forward Collision Warning), bei der der Fahrer vor einer bevorstehenden Kollision akustisch und optisch gewarnt wird, oder der intelligente Tempomat angeboten werden. Dieser beobachtet das Fahrgeschehen vor dem Fahrzeug kontinuierlich und passt den nötigen Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen automatisch an, ohne dass der Fahrer ständig abbremsen oder beschleunigen muss. Der Fernbereichsradar gehört mit zum Sensorkonzept von Continental für automatisiertes Fahren und dem besonders effizienten und sicheren Platooning.
17 500 erfolgreiche Testkilometer: Head-up-Display bietet zahlreiche Anzeigemöglichkeiten
Als eines der weltweit ersten Unternehmen hat Continental ein Head-up-Display (HUD) für Nutzfahrzeuge entwickelt. Die Anzeige projiziert wichtige Fahrinformationen als farbiges Bild in das Sichtfeld des Fahrers. So sorgt das HUD als Ergänzung zum konventionellen Kombi-Instrument für mehr Sicherheit und Komfort. Continental bietet das Display als Frontscheiben- oder Combiner-HUD an. Zudem können Kunden entscheiden, ob die Anzeige im oberen oder unteren Sichtfeld eingeblendet wird (Look-up- bzw. Look-down-Konzept).
Die Anzeigemöglichkeiten des HUD sind vielfältig und können vom Hersteller ebenso wie die Farbgebung frei definiert werden: Je nach verfügbaren Quellen reicht die Auswahl von Geschwindigkeit, Navigationshinweisen und Warnmeldungen über Verkehrszeichen bis zum Abstandswarner, der Tankfüllung und der Restlenkzeit bis zur nächsten fälligen Pause.
Alle wichtigen Informationen im Sichtfeld
Der Fahrer erhält alle wichtigen Informationen genau dort, wo er sie braucht – in seinem Sichtfeld. Zudem muss er den Blick nicht, wie beim konventionellen Kombi-Instrument, kurzzeitig von der Straße lösen. „Das Head-up-Display trägt maßgeblich zur Sicherheit im Straßenverkehr bei“, erläutert Dr. Michael Ruf, Leiter der Business Unit Commercial Vehicles und Aftermarket. Der Fahrer könne das Geschehen ermüdungsfrei überwachen, da sich das Auge nicht vom Fern- auf den Nahbereich und zurück fokussieren müsse. „Das HUD hält ihn darüber auf dem Laufenden, was in seiner näheren Umgebung passiert – etwa den Abstand zum Vordermann, ein Stauende oder plötzliche Wetterereignisse wie Starkregen.“ Im unternehmenseigenen InnovationTruck, der auch auf der IAA Nutzfahrzeuge zu sehen ist, ist die Technologie bereits seit mehr als 17 500 km erfolgreich im Einsatz.
IAA Nutzfahrzeuge: Halle 17, Stand A06
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