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Mehr als nur Datenspeicher

Continental will Autos durch die Cloudanbindung sicherer und komfortabler machen
Mehr als nur Datenspeicher

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Im Januar zeigte Continental auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas, wie die Automobilelektronik von der Verbindung des Fahrzeugs mit der Cloud profitieren kann. Dazu demonstriert der Automobilzulieferer Neuheiten in den Bereichen Kontrolle, Unterhaltung, Information und Sicherheit.

Dieser Beitrag wurde aus Unterlagen von Continental erstellt von Tobias Meyer, freier Mitarbeiter der AutomobilKonstruktion

„Wir zeigen, wie die sich rasch entwickelnde Online-Welt unsere Fahrzeuge attraktiver, sicherer und effizienter macht. Aus diesem Grund stellen wir unseren Kunden marktreife Lösungen für das intelligente Fahrzeug vor“, sagt Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Interior.
Das Auto als digitaler Sensor für die Cloud
Im Mittelpunkt der CES-Ausstellung von Continental stand der dynamische elektronische Horizont (eHorizon). Zusammen mit seinem Kollaborationspartner IBM und dem Location-Cloud-Entwickler Here verwandelt Continental die digitale Karte in einen Sensor, der für weit mehr als nur Navigation verwendet werden kann: „Mit dem eHorizon haben wir die Fähigkeit, Ereignisse wie das Wetter, den Verkehr oder Baustellen auf der Strecke in die digitale Karte zu integrieren und diese Informationen für die Fahrzeugelektronik zur Verfügung zu stellen“, sagt Helmut Matschi. Die Informationen werden, basierend auf dem Prinzip des Crowdsourcing, von einer Vielzahl an Quellen zusammengetragen. „Der eHorizon verwandelt Autos in sich bewegende Sensoren, die auf der Straße kontinuierlich Daten mit der Cloud austauschen“, so Matschi.
Von diesen gesammelten Daten profitieren weitere Systeme der Fahrzeuge. Das beginnt mit dem vernetzten Energiemanagement für Continentals Mild-Hybrid-System „48 Volt Eco Drive“: Dessen Antriebsstrangsteuerung versucht, durch die Informationen aus der Cloud Funktionen wie Sailing, Coasting oder Energieregeneration zu verbessern. Auch beim hochautomatisierten Fahren wird die eHorizon-Technologie dazu verwendet, das Fahrzeug quasi um die Kurve schauen zu lassen.
Aufsperren mit der Armbanduhr
Für Continental beginnt die Vernetzung bereits außerhalb des Fahrzeugs. „Wir ermöglichen Fahrern die Nutzung von ihnen bekannten Unterhaltungselektronik-Geräten, um wichtige Funktionen des Fahrzeugs zu steuern“, sagt Helmut Matschi. Bei der CES zeigte man zum Beispiel, wie sich eine Smartwatch am Handgelenk des Fahrers in einen Funkschlüssel für das Auto verwandelt. Als Autoschlüssel nutzt die Smartwatch Bluetooth für die Verbindung mit Continentals neuem bidirektionalen Gateway-Schlüssel. Dieser fungiert als Schnittstelle zwischen dem Fahrzeug und der Smartwatch. Die Smartwatch wird dabei als Bedienelement verwendet: Über eine App kann der Fahrer das Fahrzeug auf- oder abschließen oder etwa Fahrzeug- und Diagnostikdaten und Nutzer-profile abrufen.
Gebogen und brillant: OLED-Touchdisplay
Genauso wie Touchscreens in Mobilgeräten beim Übergang von Handys zu Smartphones immer wichtiger wurden, benötigen auch Fahrzeuge die Flexibilität von Touchscreens, um die immer vielfältigeren Funktionen und vernetzten Dienste im Fahrzeug zu steuern. Mit einem gebogenen OLED-Touchdisplay bietet Continental nun starke Kontraste für die Wiedergabe von kräftigen Farben ohne Hintergrundbeleuchtung und eine Vielzahl an Interaktionsmöglichkeiten. Das neue Display ist gebogen und soll Fahrzeugherstellern so große Design-freiheit für die nahtlose Integration des Displays ermöglichen.
Augmented Reality: effizientere Diagnosen und Reparaturen
Vernetzte Dienste erstrecken sich auch auf das Ersatzteilgeschäft und können Diagnose und Reparatur von Fahrzeugen erleichtern. Continental will mit der Connected-Technician-Lösung den Techniker mithilfe der Augmented-Reality-Technologie (angereicherte Realität) in den Mittelpunkt des Prozesses stellen. Die Tablet-Anwendung verbindet sich über eine kabellose Kommunikationsschnittstelle mit dem Auto und leitet den Techniker Schritt für Schritt durch den gesamten Diagnose- und Reparaturprozess. Sie zeigt ihm Arbeitsanweisungen, kaputte Teile oder das Werkzeug, das für eine bestimmte Aufgabe benötigt wird.
Durch die Interaktion mit Händlermanagementsystemen soll sichergestellt werden, dass der Techniker an der richtigen Aufgabe arbeitet. In der Laufzeitumgebung werden bei der Diagnose aller Funktionen automatisch der Fahrzeugtyp festgestellt, Störungen entdeckt und die für das Auto verfügbaren technischen Informationen bereitgestellt. Die intuitive Bedienung soll Diagnose und Reparatur einfacher, schneller und genauer machen und damit die Wartungsplanung optimieren.
Auf der CES zeigte Continental außerdem, wie der Techniker die Augmented-Reality-Anwendungen mit Spracheingabe und -Feedback steuern kann, ohne dass er das Gerät in der Hand halten muss.
Umfeldsensorik: Intelligenz für sicheres und komfortables Fahren
Umfeldsensoren wie Kameras, Radar und Lidar versorgen das Fahrzeug mit Daten, die dem Fahrer ein stressfreies Fahren ermöglichen sollen. Laut Continental wird die Überwachung aller Bereiche um das ganze Fahrzeug herum – nicht nur vor oder hinter dem Fahrzeug – der nächste Schritt auf dem Weg zum unfallfreien Fahren sein. Surround View bietet eine vollständige 360°-Sicht rund um das Fahrzeug. Die Kombination einer Rückfahrkamera mit einem aktiven Notbrems-Fahrerassistenzsystem soll bei der Minimierung der vielen durch Rückfahrunfälle verursachten Todesfälle und Verletzungen helfen. 2014 hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Transportation Safety Agency) beispielsweise die Vorschrift erlassen, dass alle Pkw und Kleintransporter bis 2018 mit einem Rückfahrkamerasystem ausgestattet sein müssen. Darüber hinaus bieten die Sensoren eine Rückfall-Funktion für automatisiertes Fahren. Diese Sensoren und die Fusion der Sensordaten will Continental für die Realisierung der nächsten Schritte auf dem Weg zum teilweisen und vollautomatisierten Fahren weiterentwickeln.
Bald im Einsatz
Einen Autobauer konnte Continental bereits für seine mobile Netzwerktechnik gewinnen: Noch in diesem Jahr wird ein neues LTE-fähiges Telematik-Modul eine ganze Reihe von vernetzten Diensten in Subarus Fahrzeugen auf dem US-amerikanischen Markt ermöglichen. Das Angebot an Dienstleistungen umfasst unter anderem Hilfe bei der Ortung gestohlener Fahrzeuge, Automatische Kollisionsbenachrichtigung, Fernbedienungs-Services wie Aufschließen/ Abschließen über das Smartphone und monatliche Diagnoseberichte, die Kunden über wichtige Fahrzeugfunktionen auf dem Laufenden halten.
Continental AG, Tel.: 0941 790-0 info.interior@continental-corporation.com
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