Leichtbau BW auf der IAA Nutzfahrzeuge

Leichtbau

Leichtbau BW auf der IAA Nutzfahrzeuge

Anzeige
Die Leichtbau BW ist in diesem Jahr das erste Mal mit einem 130m² großen Gemeinschaftsstand mit dem Thema Leichtbau aus Baden-Württemberg auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vertreten. Sieben Aussteller präsentieren ihre neuesten Forschungsergebnisse, Verfahren und Werkstoffe. Das Resultat sind unter anderem Bauteile für die Automobilindustrie, die bei vergleichbaren Kosten und vergleichbarer Sicherheit weniger wiegen.

Die wachsende Nachfrage nach Bauteilen aus Leichtmetall, eine steigende Modell- und Variantenvielfalt sowie kürzere Produktlebenszyklen und Entwicklungszeiten prägen das Anforderungsprofil der Zulieferer der Automobilindustrie. Während der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vom 20. bis 27. September präsentieren sieben Zulieferer aus dem Ländle ihre Lösungen am Gemeinschaftsstand.

Saint Jean Industries hat sich auf Entwicklung und Herstellung von Aluminium- und Stahlteilen für Chassis, Rohkarosserien, ultraleichten Aluminiumrädern und Antriebssträngen spezialisiert. Dabei setzt das Unternehmen unter anderem bei Aluminiumrädern auf die patentierte Cobawheels-Technologie, mit der sich nicht nur Kosten und Gewicht bei einem Bauteil einsparen, sondern gleichzeitig auch die mechanischen Eigenschaften verbessern lassen – ohne dabei das Design einzuschränken. Die Technologie kombiniert Herstellungsverfahren, die in der Raumfahrt und in der Automobilbranche verwendet werden: Fließdrücken, das patentierte Cobapress und Reibrührschweißen FSW. Die Vorteile liegen zum einen darin, dass das mittels Fließdrücken hergestellte Felgenbett mit hohen mechanischen Eigenschaften dünnwandig ausgeführt werden kann. Des Weiteren bietet die mittels Cobapress ausgeführte Vorderseite Eigenschaften, die die Ermüdungsbeständigkeit der Felge begünstigen. Außerdem ermöglicht die Montage der beiden Teile mittels des kalten Reibrührschweißverfahrens FSW eine gute Haltefestigkeit.

Weber Fibertech GmbH setzt auf das patentrechtlich geschützte eigene sogenannte E-LFT-Verfahren, um kostengünstige Leichtbauteile aus Faserverbundstoffen für Karosseriestrukturen industriell herzustellen. Grundlage des Verfahrens ist die Langfaser-Thermoplast Technologie. In die Grundstruktur werden zur strukturellen Verstärkung Endlosfasern eingebettet, die dem Bauteil Festigkeit bis hin zur Crashsicherheit verleihen. Über die Freiheit der Formgebung hinaus hat der Entwickler die Möglichkeit, Funktionselemente direkt in den Prozess zu integrieren und dadurch Montage- und Prüfschritte einzusparen. Das Ergebnis sind Bauteile, die bei vergleichbaren Kosten und vergleichbarer oder verbesserter Sicherheit je nach Materialausnutzung bis zur Hälfte heutiger Bauteile wiegen. Die thermoplastischen Bauteile werden lokal nur an den Stellen mit Endlosfasern aus Glas oder Carbon verstärkt, wo Lastfälle auftreten.

Besucher des Gemeinschaftsstandes erfahren bei der Accelerated Innovation GmbH die Vorteile einer komplett digitalisierten Entwicklungskette, mit der sich die time-to-Market verkürzen lässt. Darüber hinaus ist als einziger „Ausreißer“ A2LT – Austrian Advanced Lightweight Technology am Gemeinschaftsstand vertreten, der die Kompetenzen der österreichischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Leichtbau bündelt. Die Bada AG stellt Kunststoffgranulate für den Einsatz in gewichtsoptimierten Kunststoff-Leichtbaulösungen her. Die Gaugler & Lutz oHG zeigt unter anderem ein Exponat aus leichten Kernmaterialien, das in Fahrzeugverkleidungen im Interieurbereich zum Einsatz kommt. Die KCN GmbH stellt ihre Antirutschböden für LKW-Aufbauten vor. Dank der speziellen Oberfläche aus mehreren Beschichtungen ist eine Ladungssicherung am Boden möglich. eve

www.leichtbau-bw.de

Details zum E-LFT-Verfahren:

hier.pro/WYKXJ

IAA Nutzfahrzeuge Hannover 2018: Halle 13, Stand E24

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Video-Tipps

Unser aktueller Video-Tipp: BMW Studie Vision Next 100 - 100 Jahre BMW

Weiterbildung

Weiterbildungsangebote für den Konstruktions- und Entwicklungsingenieur

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de