Simulationssoftware

IPG Automotive launcht CarMaker 7.0

Anzeige
Fahrzeugsysteme müssen im Kontext des Gesamtfahrzeugs unter realistischen Bedingungen – in Szenarien – getestet werden. Die Anforderungen im Entwicklungsprozess steigen somit und die Kalibrierung und Absicherung von Fahrzeugsystemen werden immer aufwendiger. IPG Automotive hat hierfür die Simulationssoftware CarMaker entwickelt. Deren Release 7.0 bietet einige Neuerungen, unter anderem auch für die Antriebssystementwicklung.

Ob konventionell, hybrid oder rein elektrisch – der virtuelle Fahrversuch unterstützt bei der Entwicklung und dem Test von Antriebssystemen. Die echtzeitfähige Modellumgebung der CarMaker-Produktfamilie aus dem Hause IPG Automotive ermöglicht es dem Entwicklungsingenieur, durch Einbeziehung von Fahrzeug, Strecke, Fahrer und Verkehr im Entwicklungsprozess durchgängig unter Realbedingungen Antriebssysteme zu testen. Hierfür stehen bereits unter anderem ein Fahrzeugdatensatzgenerator und eine Beispielmodellbibliothek zum benutzerfreundlichen Aufbau von fahrdynamisch validen Gesamtfahrzeugmodellen zur Verfügung. Die integrierte Modellumgebung hilft, den Aufbau konventioneller, hybrider und rein elektrischer Antriebssysteme inklusive deren Betriebsstrategie und Kopplung mit dem hydraulischen Bremssystem zu simulieren. Mit dem Release 7.0 seiner Simulationssoftware hat das Unternehmen den neuen RDX Test Generator für die Antriebssystementwicklung eingeführt. Dieser ermöglicht, eine Vielzahl von realitätsnahen Testzyklen zur Bewertung von Real Driving Emissions (RDE) sowie Energie-/Kraftstoffverbrauch automatisiert zu erzeugen und im virtuellen Fahrversuch zu verwenden. Die Testszenarien werden unter Einbeziehung von einstellbarem Fahrerverhalten und Verkehrsaufkommen generiert und können reproduzierbar für die Antriebssystemoptimierung genutzt werden. Darüber hinaus sprechen die Experten mit der neuen Produktvariante Testbed speziell die Anwender im Bereich Antriebsentwicklung an Leistungsprüfständen an. Hiermit werden Komponentenprüfstände zu Systemprüfständen, mit denen sich das Zusammenspiel virtueller und realer Prototypen am Leistungsprüfstand effizient und durchgängig testen lässt.

Sensorfusionsalgorithmen virtuell entwickeln

Einen großen Schritt vorangekommen ist das Unternehmen bei der echtzeitfähigen Modellierung und Erzeugung von Rohsignalen von Sensoren. Mit den neuen Ultraschall- und Radar-RSI-Modellen wird das Portfolio der Sensormodelle in der CarMaker-Produktfamilie ergänzt. Die Rohsignalschnittstellen sorgen dafür, detailliert physikalische Effekte abzubilden und bieten somit beispielsweise die Möglichkeit, Sensorfusionsalgorithmen virtuell zu entwickeln. Egal, ob der Fokus der Tests auf der Wahrnehmung oder auf zu fällenden Entscheidungen liegt. Dank einer umfangreichen Umfelderkennung sind präzise daraus abzuleitende Fahraktionen möglich.

Präzise, schnell und parallel simulieren

Für die Fahrzeugentwicklung, die eine Vielzahl an abzusichernden Szenarien insbesondere bei Fahrerassistenzsystemen oder automatisierten Fahrfunktionen testen muss, bedeutet der Einsatz hoch performanter Computer eine massive Verkürzung der Rechenzeit und damit eine Zeit- und Kostenersparnis. Mit dem Release 7.0 ist es möglich, die offene Integrations- und Testplattform CarMaker für den Einsatz auf High Performance Computing (HPC)-Clustern zu nutzen und virtuell unzählige Testkilometer zurückzulegen. Mit HPC-Clustern sowie HPC Light können Tests durch verteiltes Rechnen auf hochleistungsfähigen PCs schneller durchgeführt werden. Mit dem neuen Release besteht nun die Möglichkeit, die Produkte auch für die parallele Simulation auf mehreren Prozessoren beziehungsweise Prozessorkernen zu nutzen.

Detaillierte Sensormodelle, RDE-konforme Emissionstests, die Möglichkeit der parallelen Simulation unzähliger Testkilometer auf High Performance Computing-Clustern und über 400 neue 3D-Objekte für die Gestaltung der virtuellen Testumgebung sind einige der wesentlichen Erweiterungen, die das Release 7.0 bietet. Das Karlsruher Unternehmen hat seine Produkte insbesondere in den Bereichen virtueller Prototyp und Automotive Systems Engineering gestärkt und ermöglicht domänenübergreifende Tests, etwa bei der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen, Fahrdynamiksystemen und nicht zuletzt Antriebssträngen. So werden Anwender unterstützt, die aktuellen Branchenanforderungen zu meistern. eve

www.ipg-automotive.com

Details zur Entwicklung von Antrieben mit Hilfe von IPG Automotive: hier.pro/voFbb


PLUS

Vorteile der Software

  • Effizienzsteigerung dank durchgängiger Einsetzbarkeit von CarMaker im gesamten Entwicklungsprozess von MIL, SIL bis zu HIL und VIL
  • Hohe Systemreife bei gleichzeitiger Kosten- und Zeitersparnis durch frühzeitigen Aufbau virtueller Prototypen
  • Erstellung detailreicher und realistischer Testszenarien in geringer Zeit mittels leistungsstarker und dennoch einfach parametrierbarer Modelle
  • Maximale Flexibilität durch den manöver- und ereignisbasierten Testansatz
  • Schnelle Ergebnisse dank mehrfacher Echtzeitfähigkeit
  • Verkürzte Testzyklen durch parallelisierte Ausführung umfangreicher Testkataloge auf High Performance Computing Clustern (HPC)
  • Zahlreiche unterstützte Standards und Schnittstellen für eine einfache Eingliederung in die etablierte Entwicklungsumgebung des Anwenders
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Video-Tipps

Unser aktueller Video-Tipp: 100 Jahre BMW

Weiterbildung

Weiterbildungsangebote für den Konstruktions- und Entwicklungsingenieur

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de