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Fahrzeugbau als Wachstums- und Innovationstreiber

Messe Composites Europe 2016 in Düsseldorf
Fahrzeugbau als Wachstums- und Innovationstreiber

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Auf der internationalen Fachmesse Composites Europe 2016 stellen zahlreiche Aussteller Automotive-Anwendungen in den Mittelpunkt. Die zunehmend vom Leichtbau geprägte Automobilbranche gilt als einer der wichtigsten Wachstums- und Innovationstreiber für die Verbundwerkstoff-Industrie.

Erstellt aus Unterlagen von Reed Exhibitions

Rund ein Drittel der gesamten GFK- Produktionsmenge wird in Automotive-Anwendungen eingesetzt. Im Bereich der CFK-Verarbeitung beträgt der Anteil am weltweiten Gesamtbedarf rund 21 %. Auch beim Einsatz von duroplastischen Materialien ist die Automobilindustrie ein wichtiger Player. Zahlreiche Anwendungen haben sich in den vergangenen Jahren fest etabliert, seien es bei BMC in Großserie hergestellte Scheinwerferreflektoren oder bei SMC Heckklappen, Spoiler, Verkleidungsteile, aber auch Ölwannen, Abdeckungen oder Kleinstteile. Einen besonderen Stellenwert für den Fahrzeugbau hat schließlich noch das RTM, welches neben überdurchschnittlichen Wachstumsraten mit hohen Automatisierungsgraden aufwartet.
Was die Verbundwerkstoff-Industrie heute im Automobilbau leisten kann, zeigt die Fachmesse Composites Europe vom 29. November bis 1. Dezember in Düsseldorf. 350 Aussteller aus 27 Nationen werden erwartet.
Geführter Themenrundgang
Konstrukteuren und Ingenieuren sowie Einkäufern, Material-Entscheidern und Managern aus der Automobilbranche bietet eine Guided Tour am Messe-Donnerstag die Gelegenheit, gezielt zu Ausstellern der Automobilindustrie geführt zu werden und dort exklusiv über deren Neuheiten und Highlights informiert zu werden. Station gemacht wird zum Beispiel bei der Maschinenfabrik Herbert Mayer, wo es um Technologien für die Individualisierung von technischen Geweben mit dem Fokus auf multiaxiale Technologien gehen wird. KraussMaffei demonstriert Know-how aus der Maschinen- und Systemtechnik anhand von Produktions-Bauteilen des neuen BMW 7 und des Elektrofahrzeugs BMW i8.
Rund um 3D-Formteile für den Automobilbereich informiert SuperTex Composites. Die Granta-MI-Software steht im Fokus bei Granta Design. Die Software ermöglicht es, die Material-Informationen zu managen und zu vergleichen. Gezeigt werden im Speziellen die Tools für das Informationsmanagement von Verbundmaterialien. EiMa Maschinenbau, Spezialist für Maschinen zur 5-Achs-Bearbeitung unterschiedlicher Werkstoffe wie Stahl, Aluminium, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe, und RH Schneidtechnik sind ebenfalls Anlaufstellen der Guided Tours.
Rund zehn Minuten sind je Station vorgesehen. Der Rundgang beginnt um 13:00 Uhr und dauert insgesamt eine Stunde. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
Automotive-Programm im Composites Forum
Experten von KraussMaffei Technologies, C.M.S. oder Cannon informieren die Besucher auch im Composites Forum in Halle 8, Stand B45 zum Thema Composites in der Automobilindustrie. Vortragsthemen sind beispielsweise „Composite solutions in the automotive industry“, „Next Level T_RTM approach for Hybrid structures“ oder „Latest carbon composite technology for cars lightweighting“.
Auch um die CFRP-Massen Produktion für Automobile wird es unter dem Vortragsthema „A comprehensive review of the main approaches available from a machinery perspective“ gehen.
Auch im Automobilbau kommen immer häufiger leichte Materialsysteme zum Einsatz, die über einzelne Werkstoffgruppen hinausgehen. Das richtige Material an der richtigen Stelle – unter diesem Motto gewinnt der hybride Leichtbau zunehmend an Bedeutung. Was heute bereits möglich ist, zeigt das neue Lightweight Technologies Forum im Rahmen Composites Europe und der parallel stattfindenden Aluminium-Messe. Das kombinierte Ausstellungs- und Vortragsforum zur materialübergreifenden Schnittstelle von Metall- und Faserverbund-Technologien in Strukturbauteilen werden die Besucher sicher stark frequentieren.
Premiere des Lightweight Technologies Forum
Im Lightweight Technologies Forum referieren Vertreter des Open Hybrid LabFactory. Die öffentlich-private Partnerschaft Open Hybrid LabFactory wurde im Jahr 2012 unter der Federführung des Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) der TU Braunschweig gemeinsam mit den Industriepartnern initiiert. Im LeichtbauCampus Open Hybrid LabFactory in Wolfsburg, der erst vor wenigen Wochen seinen Betrieb aufgenommen hat, werden großserientaugliche Fertigungs- und Produktionstechnologien für die wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Herstellung hybrider Leichtbaukomponenten aus Metallen, Kunststoffen und textilen Strukturen entwickelt.
Reed Exhibitions Deutschland GmbH, Düsseldorf
29.11. bis 1.12.2016

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