Startseite » Allgemein »

Erst checken – dann Gas geben!

Kostenloser Dekra Safety Check vom 28. Mai bis 7. Juli 2012
Erst checken – dann Gas geben!

Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg, der in der Saison 2012 für das Formel 1-Team Sahara Force India an den Start geht. „Ich setze mich nie in ein Auto, das nicht sicher ist, weder auf der Rennstrecke noch im Privatleben“.
Anzeige
Der Dekra Safety Check für junge Autofahrer geht im Jahr 2012 in die sechste Runde. Bei der Verkehrssicherheitsaktion von Deutscher Verkehrswacht, Deutschem Verkehrssicherheitsrat (DVR) und Dekra sind junge Autofahrerinnen und Autofahrer zu einem kostenlosen Sicherheitscheck ihrer Autos eingeladen. Die bundesweite Aktion unter dem Motto „Erst checken – dann Gas geben!“ läuft vom 28. Mai bis 7. Juli 2012 an allen Dekra Niederlassungen. Schirmherr ist Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Als Hauptgewinn gibt es für die Teilnehmer ein Meet- & Greet mit Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg auf der EssenMotorshow im Dezember zu gewinnen.

„Jedes Opfer eines Verkehrsunfalls ist eines zu viel. Deshalb gilt es, in der Verkehrssicherheitsarbeit nicht nachzulassen und unsere Straßen noch sicherer zu machen“, sagt Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zu der Aktion. „Ich habe gerne die Schirmherrschaft für diese Aktion übernommen, da sie jungen Menschen praxisnahe Tipps für sicheres Verhalten im Straßenverkehr gibt und über die Risiken schlecht gewarteter Fahrzeuge aufklärt.“ Mit von der Partie ist auch der Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg, der in der Saison 2012 für das Formel 1-Team Sahara Force India an den Start geht. „Ich setze mich nie in ein Auto, das nicht sicher ist, weder auf der Rennstrecke noch im Privatleben“, sagt der 24-Jährige. „Für den Stopp beim SafetyCheck heißt es Daumen hoch, denn Sicherheit hat Vorfahrt.“ Mit der Aktion verfolgen die Initiatoren das Ziel, das nach wie vor hohe Unfallrisiko der jungen Fahrerinnen und Fahrer weiter zu verringern. Die 18– bis 24-Jährigen sind noch immer die Altersgruppe mit dem höchsten Unfall- und Todesrisiko im Straßenverkehr. Im Jahr 2010 gehörten dieser Gruppe 19 Prozent aller Getöteten und 20 Prozent aller Verletzten im Straßenverkehr an bei einem Anteil von 8,3 Prozent an der Bevölkerung. Damit ist das Risiko der jungen Frauen und Männer mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt. Gründe für die hohe Unfallbeteiligung sind die noch geringe Fahrpraxis und höhere Risikobereitschaft in diesem Alter, oft aber auch die Fahrzeuge: „Junge Leute fahren überdurchschnittlich häufig ältere Autos, die durch eine stark erhöhte Mängelquote auffallen. Aus den Ergebnissen unserer Unfallanalysen wissen wir, dass mit diesen Fahrzeugen ein deutlich höheres Unfallrisiko verbunden ist“, sagt Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands der Dekra SE und Vorsitzender der Geschäftsführung der Dekra Automobil GmbH. „Deshalb ist es wichtig, die jungen Fahrerinnen und Fahrer für die Risiken älterer Autos und fehlender Wartung zu sensibilisieren.“ Dass es hier noch Nachholbedarf gibt, zeigen die Ergebnisse des Safety Check aus dem Jahr 2011. Bei der Durchsicht fielen vier von fünf Pkw (81 Prozent) durch sicherheitsrelevante Mängel auf, zum großen Teil an Bremsen, Fahrwerk und Reifen. An den beanstandeten Autos fanden die Prüfer durchschnittlich 3,4 Mängel. Die im Mittel 11,2 Jahre alten Pkw (Durchschnittsalter aller Fahrzeuge derzeit: 8,3 Jahre) mit durchschnittlich 130.000 Kilometern auf dem Tacho waren auch öfter bei der Sicherheitsausstattung nicht up to date: 24 Prozent der Autos hatten weder Fahrerairbag, noch Anti-Blockier-System oder den Schleuderschutz ESP an Bord. Beim Safety Check prüfen die Sachverständigen ohne Einfluss auf die Gültigkeit der HU-Plakette wichtige Sicherheitsbauteile, wie Bremsen, Fahrwerk, Lenkung, Räder, Karosserie, Beleuchtung, Sicht und die Sicherheitsausstattung. Weitere Infos unter www.dekra-safetycheck.com.

Hintergrund
Doppeltes Tötungsrisiko bei jungen Erwachsenen: Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes verunglückten im Jahr 2010 73.172 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren, 690 davon tödlich. Die Anzahl der Verunglückten jungen Männer und Frauen gegenüber 2009 ging um 8,3 Prozent zurück, bei den Getöteten waren es 13 Prozent. Damit kamen im zehnten Jahr in Folge weniger junge Fahrer ums Leben. Eine wichtige Kennziffer für das Unfallrisiko ist die Zahl der Getöteten je 1 Million Einwohner. Sie beträgt bei den jungen Fahrern 102 und liegt damit immer noch mehr als doppelt so hoch wie beim Durchschnitt der Bevölkerung (45).
Dekra e.V.; Tel.: 0711 7861 2512; E-mail: norbert.kuehnl@dekra.com * http://www.dekra.com
Anzeige
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Video-Tipps

Unser aktueller Video-Tipp: 100 Jahre BMW

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de