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Deutscher Zukunftspreis läuft

Bosch, Trumpf, Universität Jena und Fraunhofer IOF nominiert
Deutscher Zukunftspreis läuft

Laserfertigung bei Bosch: Unter anderem werden damit feinste Löcher in Benzin-Hochdruckeinspritzventile gebohrt, die hier in großer Zahl zu sehen sind.
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Grenzüberschreitung: Weil sie völlig neue Perspektiven in der industriellen Fertigung erschlossen haben, sind Mitarbeiter von Bosch, Trumpf, der Universität Jena und dem Fraunhofer IOF für den Deutschen Zukunftspreisnominiert.

Durch das Zusammenspiel der Partner haben ultrakurze Laserpulse erstmals den Weg aus dem Labor in die Werkhallen geschafft. Dort setzt das neue Werkzeug die Ideen der Ingenieure in Produkte um, die bislang nicht möglich waren – wenn man es wie bei Bosch versteht, die Kraft des Lasers für seine Zwecke zu bändigen.

Weil sie durch extrem kurze Laserpulse neue Perspektiven in der industriellen Serienproduktion eröffnen, sind Dr. Jens König, Prof. Stefan Nolte und Dr. Dirk Sutter für den Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten nominiert. Das gab das Bundespräsidialamt in München bekannt. Mit der konzentrierten Energie der Laserpulse lassen sich Werkstoffe schnell, präzise und in hoher Stückzahl wirtschaftlich bearbeiten.
Grundlagenforschung für neue Produkte
Grundlagenforschung und Entwicklung fanden in Deutschland statt. Auch Produktion und neue Arbeitsplätze wurden hier angesiedelt. Damit kommt auch der wirtschaftliche Nutzen in Deutschland zum Tragen. Mit dieser Fertigungstechnik werden viele neue Produkte möglich, deren bessere Funktion schon jetzt viele Menschen im Alltag nutzen. Dazu zählen emissionsärmere und kraftstoffsparende Motoren und Heizungen. Auch eine Ver-schleißreduzierung an Oberflächen ist möglich. Zudem werden besser verträglichere medizinische Implantate möglich, die verengte Adern länger als bisher offen halten. Smartphones profitieren ebenfalls: Deren zunehmend dünnere und kratzfestere Gläser von Display und Kamera lassen sich fast nur noch mit diesen Lasern schneiden.
Die Auszeichnung
Der Deutsche Zukunftspreis – Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation – ehrt wissenschaftliche Höchstleistungen mit einem großen wirtschaftlichen Potenzial. Der viel beachtete Preis wird seit 1997 jährlich vergeben. Es ist die höchste deutsche Auszeichnung auf diesem Gebiet. Mitglieder der hochrangigen Jury sind unabhängige Fachleute aus Wissenschaft und Praxis. Der Gewinner des Zukunftspreises wird am 4. Dezember bekannt-gegeben.
Das nominierte Team
„Wir sind sehr stolz auf diese Nominierung und entwickeln das riesige Potenzial dieser Technik ständig für neue Anwendungen weiter. Innovationen wie diese sichern unseren technischen Vorsprung am Standort Deutschland. Und sie schaffen neue Arbeitsplätze“, erklärte das dreiköpfige Team. Dessen offizieller Sprecher ist Dr. Jens König aus der Forschung von Bosch. Dr. Dirk Sutter leitet bei der Trumpf Laser GmbH + Co. KG die Forschung und Entwicklung bei den Ultrakurzpulslasern. Dr. Stefan Nolte arbeitet als Professor für Experimental- und Laserphysik an der Friedrich-Schiller-Universität sowie am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena. Mit Kreativität und Beharrlichkeit haben sie diese Technologie zum ersten Mal für die industrielle Fertigung nutzbar gemacht.
Bosch, Tel. 0711 811-48905, Ingo.Rapold@de.bosch.com
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