Moog: hydraulischer Simulationstisch

Dauerfestigkeitsprüfungen von Fahrzeugkomponenten

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Das Testlabor Centre Testing International Corporation (CTI) hat erfolgreich seine Dauerfestigkeitsprüfung des Antriebsstrangs und der Heizung/Kühlung mit einem maßgeschneiderten hydraulischen Simulationstisch (HST) von Moog abgeschlossen. Das in der chinesischen Testbranche führende CTI ist eine breit gefächerte, unabhängige Institution und hat sich auf Prüf-, Kalibrierungs-, Inspektions-, Zertifizierungs- und technische Dienstleistungen spezialisiert.

Der hydraulische Simulationstisch (HST) besteht aus einer kompakten und leichten Plattform und Grundplatten, auf der spannungsresistente hydrostatisch gelagerte Zylinder befestigt sind. Um den anspruchsvollen Anforderungen der Anwendung zu genügen, haben die Ingenieure von Moog das System in mehreren Punkten angepasst. Zur Vervollständigung des Tests hatte CTI eine Fahrzeughälfte und eine Antriebsstrangvorrichtung sowie Stützen als Haltevorrichtung zur Verbindung der Prüfkörper (Motor, Getriebe, Heck) mit dem HST vorbereitet. Moog hatte einen Drehantrieb mit einer Verbindungsvorrichtung entworfen, die dazu dient, dem Motor ein Eingangsdrehmoment zuzuführen und auf diese Weise ein Motorausgangsdrehmoment zu simulieren und den Prüfkörpern bei Beschleunigungs-/Abbremsmanövern Kraft zuzuführen. Ein zusätzliches elektrisches Heizsystem diente dazu, die Umgebungstemperatur aller Montagebereiche zu simulieren. Die Temperaturregelung wurde durch ein SPS-gesteuertes Heißluftgebläse und Temperatursensoren ermöglicht, die Sollwerttemperatur wurde über die CAE-Wärmeanalysegeneriert oder durch Abspielen von gemessenen Werte (Realfahrt).
Eine weitere Innovation des hydraulischen Simulationstisches ist die Art und Weise, wie die Software dazu genutzt wird, die Gesamtdauer der Straßensimulationsfestigkeitsprüfung zu verringern und dabei die straßenbedingten Ermüdungsschäden an den Prüfkörpern beizubehalten.
Während der Erprobung der Montagefestigkeit werden Straßenrohdaten vom Testgelände für Fahrten unter Extrembedingungen über ein Datenerfassungsgerät mit Messwertgebern in entscheidenden Fahrzeugpositionen gesammelt, um genügend Iterationsgüte- und -korrelationssignaldaten zu erhalten. Nach Erfassung der Rohdaten werden abweichende Signale und Signale mit geringerer Amplitude analysiert und entfernt, indem eine Rohsignalamplitude im Zeitbereich, ein Autoleistungsspektrum im Frequenzbereich und Rain Flow /Pseudoschäden im Ermüdungsbereich festgelegt werden.
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