Oliver Wyman-Studie „Car Innovation 2015“

Autos für das nächste Jahrzehnt

Verkaufserfolg von Innovationen: Nur 17 % aller Innovationen werden vom Kunden gekauft; Quelle: Oliver Wyman (ermittelt in einer Kaufsimulation auf Basis von 14 Innovationen in Deutschland und den USA)
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Ohne wesentliche Innovationen in der Automobilindustrie ist das Konzept der individuellen Mobilität in Gefahr. Sie sind notwendig, um die globalen Herausforderungen der Branche zu bewältigen. Die aktuelle Studie „Car Innovation 2015“ der Strategieberatung Oliver Wyman zeigt, welche Stellhebel Automobilhersteller und -zulieferer nutzen müssen, um künftig zu den Innovationsführern zu gehören. Die Erfolgsfaktoren sind langfristige Innovationsvisionen, intelligente Geschäftsmodelle, ein am Kunden orientiertes Innova- tionsmarketing und kostengünstige Entwicklungsprozesse.

„Treibstoff Innovation“
Innovationen sind der Treibstoff der Automobilindustrie. Sie differenzieren Marken, passen das Auto den sich wandelnden Kundenbedürfnissen an, finden Antworten auf die globalen Herausforderungen und sichern damit das Überleben der Branche. Angesichts steigender Emissionsanforderungen und zunehmender Rohstoffknappheit ist das gesamte Konzept individueller Mobilität in Gefahr. Nur über innovative und bezahlbare Technologien – vor allem bei Antriebskonzepten und bei Werkstoffen – lässt sich das volle Wachstumspotenzial von 100 Millionen Fahrzeugen bis zum Jahr 2020 realisieren.
Im Jahr 2006 erreichten die zehn innovativsten Automobilzulieferer eine um 16 Prozentpunkte über dem Branchendurchschnitt liegende EBIT-Marge. Heute investiert die Automobilindustrie jährlich etwa 68 Mrd. € in Forschung und Entwicklung und beschäftigt weltweit 800 000 Ingenieure. Doch 40 % aller F&E-Investitionen fließen in Projekte, die es nicht ins Serienauto schaffen oder die aufgrund ungenügender Kundenakzeptanz nie in ausreichender Stückzahl produziert werden. Weitere 40 % werden für die Serienentwicklung sowie für die Erfüllung gesetzlicher Auflagen benötigt. „Bisher dient nur ein Fünftel aller F&E-Investitionen der Differenzierung im Wettbewerb“, kommentiert Dr. Jan Dannenberg, Director bei Oliver Wyman. „Diesen Anteil auf 30 und mehr % zu erhöhen, muss das Ziel aller Hersteller und Zulieferer sein.“ Denn bis 2015 wird die Branche insgesamt rund 800 Mrd. € für F&E ausgeben – zirka 40 % davon werden Fehlinvestitionen sein.
Autos müssen bezahlbar bleiben
Im Rahmen der Studie wurde das gesamte Umfeld von Automobilinnovationen analysiert – von globalen Megatrends und aktuellen Fahrzeuginnovationen über Kundenperspektive und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bis hin zu strukturellen Veränderungen in der Industrie und den Best Practices von Herstellern und Zulieferern. Ziel der Untersuchung war es, die wichtigsten Faktoren erfolgreicher Innovatoren zu identifizieren. Dabei entstanden fünf Handlungsfelder für die Verbesserung des Innovationsmanagements:
  • Orientierung von Forschung und Entwicklung am Kunden und an Marktentwicklungen
  • aktive Neuausrichtung des Innovationsportfolios
  • kontinuierliche Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und des Risikomanagements von F&E
  • Unterstützung einer offenen Organisation und Kultur, um auch Trends aus anderen Branchen übernehmen zu können
  • Überprüfung der Aktualität der Innovationsstrategie.
Oliver Wyman; Telefon: 089/939 49 599; E-Mail: pierre.deraed@ oliverwyman.com
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