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Am Ball bleiben bei F & E

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Automobilindustrie stellt sich auf zwei Krisenjahre ein, so der Tenor der 16. Handelsblatt-Jahrestagung, die im Dezember 2008 in Frankfurt stattfand. Ich werde Sie jedoch an dieser Stelle nicht mit Zahlen, Daten und Fakten zur jetzigen Lage der deutschen Automobilbauer und deren Zulieferer überhäufen. Dies besorgt die Tagespresse derzeit zur Genüge. Vielmehr möchte ich Aussagen aufgreifen, die Mut machen sollen, am Ball zu bleiben. So äußerte sich auf dieser Tagung, veranstaltet von unserem Kooperationspartner CTI, Lars Holmquist, Chef des Europäischen Automobilzulieferer-Verbandes Clepa: „Wir müssen unsere Forschungs- und Entwicklungsaufwändungen trotz der momentanen Krise verstärken, denn sowohl der Gesetzgeber als auch der Verbraucher verlangen nachhaltige Transportlösungen“. Dazu auch Hans-Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Auch in schwierigen Zeiten sollten wir im Einsatz von F&E-Mitteln nicht nachlassen. Beispielsweise kann das Karosseriegewicht durch den Einsatz von hochfestem Stahl und innovativen Fertigungsverfahren reduziert werden“. Unsere vierteilige Serie Leichtbau setzt genau hier an: Überzeugen Sie sich in unserem ersten Teil davon, dass leichte Karosserien aus Stahl kein Widerspruch sind (Seiten 58 und 59). Ein weiteres Beispiel ist die Hybridtechnologie, die in den Forschungsschmieden der Automobilbauer trotz Krise oberstes Gebot bleiben muss. Auch wenn der Verbrennungsmotor noch lang das wesentliche Antriebskonzept bleiben wird, sind sich die Fachleute einig, dass am Elektromotor kein Weg vorbei geht. Lesen Sie dazu in unserer Titelstory „Morgen ist heute“ auf den Seiten 26 bis 28 wie ein österreichischer Zulieferer das Energiemanagement eines Fahrzeugs unter die Lupe nimmt, um – egal ob Hybrid-, Plug-In-Hybrid- und Elektrofahrzeug – bereits in der Entwicklung Aussagen über Potenziale und wirtschaftliche Auswirkungen treffen zu können. Dass es der richtige Weg bleibt, weiter konsequent an Zukunfts-Technologien zu arbeiten, die unsere Autos leichter und damit auch verbrauchs- und emissionsärmer machen, ist in unserem Exklusiv-Interview auf den Seiten 6 und 7 nachzulesen. Im Gespräch mit der AutomobilKONSTRUKTION bewies uns Volkhard Krause, Leiter des Teams Automotive Glazing bei Bayer Materialscience, dass man mit Autoscheiben aus Polycarbonat gegenüber Glas eine Gewichtseinsparung bis zu 50 Prozent erreichen kann. In unserer Rubrik „Weiterbildung“ (Seiten 18 bis 20) haben wir das Ohr am Puls der Branche und berichten exklusiv und vor Ort von Tagungen und Symposien über Forschung und Entwicklung rund ums Automobil.

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