Automobilzulieferer wächst weltweit und investiert in Zukunftsthemen Preh knackt die Milliardenmarke - AutomobilKONSTRUKTION

Automobilzulieferer wächst weltweit und investiert in Zukunftsthemen

Preh knackt die Milliardenmarke

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Auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr blickt die Preh GmbH zurück. Durch organisches Wachstum sowie die Akquisition von TechniSat Automotive – jetzt Preh Car Connect – ist die Unternehmensgruppe 2016 in die Liga der Umsatzmilliardäre aufgestiegen. Geschäftsführer Christoph Hummel kündigt weitere Investitionen an.
Durch organisches Wachstum in Höhe von 14 % sowie die Übernahme von TechniSat Automotive hat die Preh-Gruppe 2016 einen Umsatz von rund 1,18 Mrd. Euro erwirtschaftet. Trotz hoher Investitionen ist es dem Automobilzulieferer zudem erneut gelungen, seine Ertragskraft weiter zu steigern. Mit 80,6 Mio.Euro lag das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) der Preh GmbH (ohne Preh Car Connect) rund 16 % über dem Vorjahreswert. Die Zahl der Mitarbeiter in der gesamten Gruppe ist auf den Höchststand von rund 6620 Beschäftigten gestiegen, was einem Plus von 35 % entspricht.
„2016 war bei uns sowohl durch starkes organisches Wachstum als auch durch die wegweisende Übernahme der Preh Car Connect gekennzeichnet“, sagte Christoph Hummel, Vorsitzender der Preh-Geschäftsführung, bei der Vorstellung der Bilanzzahlen. „Diesen Schwung haben wir in das laufende Geschäftsjahr mitgenommen, und jetzt können wir unseren Automobilkunden obendrein ein deutlich erweitertes Produktspektrum bieten.“ Dies umfasse neben Fahrerbediensystemen sowie Steuergeräten für das Batteriemanagement von Elektrofahrzeugen nun auch Lösungen für Connectivity und Telematik.
„Parallel dazu haben wir 2016 im Bereich Automation ebenfalls ein ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert“, führte Hummel weiter aus, „und mit der jetzt angekündigten Übernahme der M&R Automation die Basis für eine komplett eigenständige Aufstellung der Preh IMA Automation geschaffen.“ Für 2017 zeichne sich sowohl im Bereich der Automobilzulieferung als auch im Geschäftsfeld der Automation eine anhaltend hohe Dynamik ab.
Investition von 6,5 Mio. Euro in neues E-Mobility-Labor
Mit Unterstützung des chinesischen Gesellschafters Joyson investiert Preh weiter stark in den Ausbau des Stammsitzes in Bad Neustadt. Nach der Einweihung des neuen Entwicklungszentrums im Frühjahr und der Ankündigung zum Neubau eines eigenen Standortes für die Preh IMA Automation (PIA) hat der Automobilzulieferer und Automationsspezialist die nächste Entscheidung getroffen: Am Stammsitz in Bad Neustadt wird das Unternehmen für sein Geschäftsfeld Elektromobilität ein neues E-Mobility-Labor aufbauen und dafür rund 6,5 Mio. Euro investieren. In dem Labor soll, beginnend ab der zweiten Jahreshälfte 2017, an der Qualifizierung der Produkte für den Bereich E-Mobility – insbesondere für Hochvolt-Anwendungen – gearbeitet werden.
„Als global aufgestellter Automobilzulieferer, der sich in einem extrem harten Wettbewerbsumfeld befindet, müssen wir Investitionsentscheidungen sehr genau abwägen und uns immer wieder aufs Neue fragen, an welchen Standorten wir welche Schwerpunkte setzen“, betonte Christoph Hummel. „Doch gerade beim Thema Forschung und Entwicklung sind wir davon überzeugt, dass Bad Neustadt der Treiber unserer Innovationskraft bleiben soll.“
Eigenständige Aufstellung der PIA und Neubau in Bad Neustadt
Nach der Akquise der Evana Automation in Evansville/USA (jetzt PIA Evansville) und dem starken organischen Wachstum des Automationsgeschäftes im Jahr 2016 tragen Joyson und Preh der deutlich erhöhten Marktpräsenz der Preh IMA Automation mit einer komplett eigenständigen Aufstellung Rechnung. Hierzu ist mit der PIA Automation Holding GmbH unlängst eine neue Führungsgesellschaft gegründet worden. In diese werden sowohl die Preh IMA Automation als auch die Anfang Mai 2017 akquirierte M&R Automation aus Grambach bei Graz/Österreich eingebracht. Damit ausreichend Raum für das geplante operative Wachstum zur Verfügung steht, wird die Bad Neustädter PIA bis Ende 2018 an ihren neuen Standort im Gewerbegebiet Altenberg umziehen.
Hummel in das Joyson-Board of Directors berufen
Vor dem Hintergrund des erfolgreichen Wachstums und der großen Bedeutung der Preh-Gruppe innerhalb des Joyson-Konzerns ist Preh-Chef Christoph Hummel Anfang Mai 2017 in das Board of Directors von Joyson Electronics berufen worden. Dies ist das höchste Entscheidungsgremium des börsennotierten Konzerns. „Das Führungsteam um Christoph Hummel macht einen ganz hervorragenden Job. Die Preh-Gruppe setzt mit Blick auf Produktqualität, Innovationskraft und Marktwachstum Standards innerhalb unserer Unternehmensgruppe“, erklärte Joyson-Gründer und Mehrheitsgesellschafter Jeff Wang. „Es insofern folgerichtig, aber auch ein großer Vertrauensbeweis, dass Preh mit Christoph Hummel nun auch in unserem Joyson-Board vertreten ist.“
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