Abgasrückführungskühler mit kompaktem, schwebendem Kern Neue AGR-Technik reduziert Nfz-Emissionen - AutomobilKONSTRUKTION

Abgasrückführungskühler mit kompaktem, schwebendem Kern

Neue AGR-Technik reduziert Nfz-Emissionen

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Die modulare AGR-Kühlerserie mit schwebendem Kern Bild: BorgWarners
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Mit seiner neuen, kosteneffizienten Serie von Abgasrückführungskühlern (AGR) mit kompaktem, schwebendem Kern (compact floating core) unterstützt BorgWarner Nutzfahrzeughersteller bei der Einhaltung aktueller und künftiger Emissionsrichtlinien. Während konventionelle Technologien für jede Anwendung individuell konstruiert werden müssen, findet die modulare Kühlerfamilie des Unternehmens aufgrund ihrer vier sehr variablen Standarddesigns in zahlreichen Motoren mit 2,0 bis 16,0 Liter Hubraum Verwendung. Die AGR-Lösung ist durch eine hohe Widerstandskraft gegenüber thermischer Ermüdung und verbesserte Kühlmittelverteilung gekennzeichnet. So bleibt das System auch bei geringem Kühlmittelstrom dauerhaft leistungsfähig und reduziert gleichzeitig NOX-Emissionen.

„Aufgrund der geringeren Produktionsvolumina und stringenten Vorgaben hinsichtlich Langlebigkeit benötigen Nutzfahrzeuge ein äußerst leistungsfähiges und dabei weniger komplexes AGR-System“, sagt Joe Fadool, President und General Manager, BorgWarner Emissions & Thermal Systems. „Unsere neu entwickelten AGR-Kühler haben mit ihrer hohen Flexibilität und Lebensdauer bereits das Interesse mehrerer Hersteller erregt.“

Die AGR-Kühler verfügen über ein Wellendesign für optimierte Wärmeübertragung und einen schwebenden inneren Kern und sind so dafür ausgelegt, hohen thermischen Belastungen zu widerstehen. Ein von BorgWarner in das Design integrierter, thermomechanischer Dämpfer erlaubt die Entkopplung des Gehäuses von den inneren Kernkomponenten. Dadurch werden wärmeausdehnungsbedingte Längs- und Querunterschiede absorbiert, um die Lebensdauer des Systems zu steigern. Der Dämpfer sorgt zudem anfänglich für zusätzliche Kühlung des einströmenden Gases, was den thermischen Schock reduziert. Darüber hinaus verbessert er die Gasverteilung zu den Röhren hin und erhöht so die Widerstandskraft gegenüber thermischer Ermüdung.

Die Kühlung des Dämpfers und Gaseinlasses reduziert außerdem die Gesamttemperatur und somit die thermische Belastung. Im Betrieb mit einer Abgastemperatur von 850 °C bleibt die Temperatur im Gaseinlass unter 200 °C – ohne Kühlung würden über 700 °C erreicht. Das Design verringert zudem die Auswirkungen interstationärer Motorenzustände auf die Lebensdauer des AGR-Kühlers. Durch die Standardisierung der meisten Komponenten, mit Ausnahme des Gehäuses und der Montagevorrichtungen, ermöglicht die Kühlerfamilie eine hohe Adaptabilität für die Entwicklung robuster, maßgeschneiderter und kosteneffizienter Lösungen für unterschiedliche Anwendungen.

www.borgwarner.com

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