Continental auf der IAA Intelligente Oberflächen für mehr Individualität - AutomobilKONSTRUKTION

Continental auf der IAA

Intelligente Oberflächen für mehr Individualität

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Der Innenraum selbstfahrender Automobile soll zur Wohlfühlzone werden. Die Kreativität und Innovationsfähigkeit der Konstrukteure, Ingenieure und Designer werden daher künftig stärker gefragt sein. In den Fokus der Forschung und Entwicklung rückt beispielsweise die Integration digitaler Funktionen in dekorative Oberflächen.
Der Trend zum Autonomen Fahren wird erhebliche Auswirkungen auf den Innenraum von Fahrzeugen haben. „Das Auto ist künftig noch viel mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Privatsphäre, Entspannung, Kommunikation und Arbeit rücken mehr in den Mittelpunkt“, sagt Dr. Alexander Jockisch, im Continental-Konzern verantwortlicher Leiter Business Development und Marketing für Oberflächenmaterialien aus dem Geschäftsbereich Benecke-Hornschuch Surface Group. Der Zweck des Innenraums werde daher künftig ein anderer sein. „Personen, die sich im Fahrzeug aufhalten, gehen anderen Tätigkeiten als dem Steuern des Wagens nach.“
Das habe zur Folge, dass die Kreativität und Innovationsfähigkeit der Konstrukteure, Ingenieure und Designer künftig stärker gefragt seien. Die großen Chancen, die Innenraummaterialien durch ihre Möglichkeiten zur Individualisierung, ihre Designfreiheit, die Vielfalt der Farbgestaltung und die Möglichkeit zur Funktionsintegration bieten, demonstriert Continental auf der IAA 2017 in Frankfurt/M., beispielsweise die Lichtintegration mit durchscheinenden Oberflächen.
Mehr Wert auf Behaglichkeit und Wohlbefinden
Ist der Fahrzeuginnenraum heute davon geprägt, dass beispielsweise Lenkrad und Instrumententafel möglichst funktional angeordnet sind, werden diese morgen zunehmend an Bedeutung verlieren. Entsprechend wird beim Interieur noch mehr Wert auf Behaglichkeit und Wohlbefinden gelegt. I
nnenraummaterialien von Continental können dazu beitragen, den Insassen diese Gefühle zu vermitteln. „Unsere Folien und Bezugsmaterialien bieten ein Extra an Ästhetik, Haptik und Beständigkeit“, betont Jockisch. Mit dem Eco-Label erfülle sein Unternehmen zudem Ansprüche an umweltfreundliche, emissionsarme, gesundheitsfreundliche sowie ressourcenschonende Innenräume. Kratzfest, schmutzabweisend und einfach zu reinigen – das sind weitere von Kunden gewünschte Eigenschaften. Sie schützen die Oberflächen sicher vor unschönen Abnutzungserscheinungen und erhalten das Neuwagen- und Wohlgefühl möglichst lange.
Moderne Materialien mit weniger Gewicht
Mit modernen Fahrzeuginnenraummaterialien lassen sich auch enorme Gewichtseinsparungen erzielen. Die mit dem Zusatz „Light“ gelabelten Produkte von Continental senken den Benzinverbrauch und CO2-Emissionen. Mit einem Gewichtsvorteil von bis zu 50 % im Vergleich zu herkömmlichen Folien liefern sie eine nachhaltige Klimabilanz. Besondere Bedeutung kommt deren Einsatz auch bei Elektrofahrzeugen zu – hier bedeutet jedes Gramm weniger Gewicht mehr Reichweite und bessere Fahrleistungen.
Integration digitaler Funktionen
Zudem rückt bei Continental die Integration digitaler Funktionen in dekorative Oberflächen immer stärker in den Fokus der Forschung und Entwicklung. Ein erster Schritt ist die Lichtintegration: Das transluzente Material Acella Hylite ermöglicht spezielle Lichteffekte, etwa beim Hinterleuchten einer Fahrzeugtür. „Wechselnde Lichtquellen sorgen dabei für individuelle Farbfiguren oder für das Aufleuchten von Warnsignalen an bisher nicht genutzten Flächen. So können bald schon Funktionen direkt in die Oberflächen integriert werden“, blickt Jockisch in die nahe Zukunft.
IAA 2017: Halle 5.1., Stand A07/A08
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