Qualcomm stellt dynamisches Ladesystem vor Elektromobilität: Laden während der Fahrt – bei Autobahngeschwindigkeit - AutomobilKONSTRUKTION

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de

Qualcomm stellt dynamisches Ladesystem vor

Elektromobilität: Laden während der Fahrt – bei Autobahngeschwindigkeit

Ein Renault Kangoo auf der Teststrecke Bild: Qualcomm
Anzeige
In der Nähe von Paris hat Qualcomm Technologies jetzt das dynamische Laden von Elektroautos (Dynamic Electric Vehicle Charging, DEVC) demonstriert, also das Aufladen von Autos während der Fahrt. Das Unternehmen hat ein dynamisches Ladesystem entwickelt, das auf der kabellosen Halo-Ladetechnologie basiert. Es kann den Angaben zufolge ein Elektroauto dynamisch mit bis zu 20 kW bei Autobahngeschwindigkeit aufladen. Zudem zeigte Qualcomm auch simultanes Laden, also zwei Fahrzeuge, die die gleiche Spur nutzen und gleichzeitig während der Fahrt aufgeladen werden. Dabei laden die Autos ihre Batterien unabhängig von der Richtung, in der sie fahren. Sogar während des Rückwärtsfahrens ist eine Aufladung möglich.

Das dynamische Ladesystem wurde auf der 100 Meter langen Fabric-Teststrecke bei Paris vorgestellt, die von Vedecom in Satory, Versailles, gebaut wurde. Qualcomm Technologies und Vedecom integrierten die Bodenplatten des Halo-Ladesystems in die Teststrecke. Für die Integration der Fahrzeugpads in die beiden elektrischen Renault Kangoos waren Vedecom und Renault verantwortlich.
Im Anschluss an die Demonstration wurde das Halo-Ladesystem an Vedecom übergeben, um Tests im Rahmen des Fabric-Projekts durchzuführen. In diesen Tests sollen der Betrieb, die Sicherheit und die Effizienz des Energietransfers zu den Fahrzeugen innerhalb eines breiten Spektrums verschiedener Szenarien analysiert werden. Dabei geht es unter anderem um unterschiedliche Geschwindigkeiten, die Identifikation und Autorisierung der Fahrzeuge bei der Einfahrt auf die Ladestrecke, die einvernehmliche Regelung der Leistung zwischen Fahrzeugspur und Fahrzeug sowie die optimale Ausrichtung des Fahrzeugs auf der Spur.
Fabric ist ein Neun-Millionen-Euro-Projekt, das überwiegend von der Europäischen Union finanziert wird. Es dient dazu, die technologische Realisierbarkeit, die Wirtschaftlichkeit sowie die sozio-ökologische Nachhaltigkeit des kontaktlosen elektrischen Ladens zu prüfen. Das Projekt läuft seit Januar 2014 und dauert noch bis Dezember 2017 an. Durchgeführt wird es von einem Konsortium, das aus 25 Organisationen aus neun europäischen Ländern besteht. Darunter befinden sich Automobilhersteller, Zulieferer, Dienstleister und Forschungseinrichtungen aus dem Automobilumfeld, dem Straßenbau und dem Energieinfrastrukturbereich. Das wichtigste Ziel des Projekts ist es, herauszufinden, inwieweit das kontaktlose Laden die Reichweite von Elektroautos erhöhen kann.
„Unsere Ingenieure und unser Management haben dieses Projekt von Anfang an in vollem Umfang unterstützt, da es perfekt zu unserer Ausrichtung auf Elektrofahrzeuge, Ladesysteme und Mobilitätsdienste passt“, sagt Luc Marbach, CEO bei Vedecom. „Mit der Installation einer der weltweit ersten Testplattformen für das dynamische Laden von E-Fahrzeugen verfügen wir jetzt über eine einzigartige Testanlage.“
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Video-Tipps

Unser aktueller Video-Tipp: BMW Studie Vision Next 100 - 100 Jahre BMW

Weiterbildung

Weiterbildungsangebote für den Konstruktions- und Entwicklungsingenieur

Anzeige