Osram Opto Semiconductors beschleunigt Innovationen Autonomes Fahren mit neuer Lidar-Technologie - AutomobilKONSTRUKTION

Osram Opto Semiconductors beschleunigt Innovationen

Autonomes Fahren mit neuer Lidar-Technologie

Anzeige
Verbesserte Sensorsysteme sind Schlüsseltechnologien zur Entwicklung von autonomen Fahrzeugen und Fahrassistenz-Systemen. Zu den Pionieren für die Entwicklung von Hochleistungs-Pulslasern für Lidar-Systeme gehört Osram Opto Semiconductors. Gemeinsam mit seinem Partner Innoluce hat das Unternehmen ein Referenzdesign eines Lidar-Systems auf Basis eines MEMS entwickelt.

Im Rennen um das erste wirklich selbstfahrende Auto konkurrieren traditionelle Automobilhersteller mit Innovatoren aus dem Silicon Valley. Trotz der Begeisterung über das Potenzial, das autonome Fahrzeuge bieten, gibt es in einigen Bereichen aber auch Bedenken zur Zuverlässigkeit der Technologien, auf denen das autonome Fahren aufbaut.

Sensoren beispielsweise ermöglichen es selbstfahrenden Fahrzeugen, sicher durch den Straßenverkehr zu navigieren. Dominieren werden den autonomen Fahrzeugsektor wahrscheinlich Lidar-Scanning-Systeme. Sie rastern horizontal mit einem Laserstrahl über ein bestimmtes Winkelsegment die Umgebung des Fahrzeugs ab und erzeugen eine hochauflösende 3D-Karte des Umfelds.
Osram Opto Semiconductors als einer der Pioniere für die Entwicklung von Hochleistungs-Pulslasern für Lidar-Systeme entwickelt derzeit die aktuelle Generation von Lasern mit einer sehr kurzen Pulslänge von weniger als 5 ns. Der neueste 4-Kanal-Lidar-Laser besteht aus einem Laserbarren mit vier einzeln ansteuerbaren Laserdioden sowie einer ins Modul integrierten Ansteuerschaltung.
Reichweite von mindestens 200 m für das Erkennen von Fahrzeugen
Das gesamte Modul ist oberflächenmontierbar und reduziert damit den Aufwand und die Kosten für Montage und Feinjustierung. Gemeinsam mit seinem Partner Innoluce entwickelte der Regensburger Spezialist ein Referenzdesign eines Lidar-Systems auf Basis eines MEMS (Micro-Electro-Mechanical Systems) mit dem erwähnten 4-Kanal-Laser. Das System bietet eine Reichweite von mindestens 200 m für das Erkennen von Fahrzeugen sowie 70 m für Fußgänger. Das Gesamtsystem deckt ein Blickfeld von 120° in der Waagrechten und 20° in der Senkrechten ab und bietet eine Auflösung von 0,1° horizontal und 0,5° vertikal.
Während Lidar Scanning-Systeme auf dem Weg sind, die benötigte Leistung und Zuverlässigkeit für völlig fahrerlose Autos bereitzustellen, kommt die Lidar-Technologie bereits in einigen semi-autonomen Anwendungen zum Einsatz und wird wahrscheinlich das Rückgrat der Sensor-Technologie in autonomen Fahrzeugen werden. Um größtmögliche Zuverlässigkeit, Sicherheit und Redundanz in Level-5-autonomen Fahrzeugen zu gewährleisten, wird Lidar vermutlich mit einer Reihe weiterer Technologien kombiniert, beispielsweise Radarsensoren, Kameras und Flash Lidar.
Schwierig, das Verhalten von Verkehrsteilnehmern vorherzusagen
Trotz der Fortschritte bei der Entwicklung der Sensorik gibt es auch Bedenken rund um den Einsatz autonomer Fahrzeuge. Daten aus fahrerlosen Autos zeigen, dass bisherige Sensoren Probleme haben, Radfahrer zu erkennen, weil es für die autonome Fahrzeugtechnik schwierig sein kann, ihr Verhalten vorherzusagen. Daher ist die technische Weiterentwicklung eine Voraussetzung dafür, sicheres autonomes Fahren umzusetzen.
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Video-Tipps

Unser aktueller Video-Tipp: BMW Studie Vision Next 100 - 100 Jahre BMW

Weiterbildung

Weiterbildungsangebote für den Konstruktions- und Entwicklungsingenieur

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de