GKN: Nabenverbindungen Downsizing macht auch vor der Antriebswelle nicht halt - AutomobilKONSTRUKTION

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GKN: Nabenverbindungen

Downsizing macht auch vor der Antriebswelle nicht halt

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Downsizing wird häufig mit der Motorentechnik in Verbindung gebracht. Damit der Verbrauch und folglich die Emissionen wirksam reduziert werden können, müssen aber alle Bauteile am Fahrzeug gewichts- und funktionsoptimiert werden und das bei gleicher – oder im Optimalfall – höherer Leistung. Der Antriebsspezialist GKN hat mit einem komplett neuen Konzept für die Nabenverbindung genau diese Ziele erreicht. Das sogenannte Face Spline Design verbindet die Radnabe mit dem Festgelenk der Seitenwelle formschlüssig über eine Verzahnung auf der Stirnseite des Gelenks. Da das Drehmoment stirnseitig über das Gelenk in die Radnabe eingeleitet wird, spricht man vom Face Spline Design. Im Gegensatz zur bisherigen Schaft-Verbindung ist der Komplexitätsgrad wesentlich geringer, das spart Gewicht. Durch die Kombination mit der GKN-ST-Technologie (Sideshaft Twin Ball mit S-förmiger Kugellaufbahn) wird sowohl die Effizienz weiter gesteigert, als auch der innere Reibwiderstand im Gelenk reduziert, es wird also ein Doppeleffekt erreicht. Damit ist diese Nabenverbindung für die drehmomentstarken Turbo- und Elektroantriebe der Zukunft geeignet. Die Gewichtseinsparung direkt am Rad unterstützt darüber hinaus nicht nur das Downsizing, sondern reduziert gleichzeitig die ungefederten Massen – beim GKN Face Spline Design um ca. 20 %, d.h. der Fahrkomfort wird ebenfalls spürbar verbessert. Zusätzlich wird der Montageprozess durch die Frontfixierung, die Kegelzentrierung und durch die Vermeidung jeglichen Spiels in der Verbindung Seitenwelle/Radnabe deutlich vereinfacht.

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